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MOSTVIERTEL. Mitglieder von Feuerwehr, Wasserrettung, Bergrettung, Rotes Kreuz und Polizei nahmen in Opponitz an der größten Einsatzübung teil, die jemals im Bezirk Amstetten durchgeführt wurde. Abgesehen von Einsatzkräften aus dem Bezirk nahmen auch weitere aus dem ganzen Mostviertel sowie aus dem Bezirk Steyr-Land teil. Insgesamt zählte der Bezirksführungsstab 101 Einsatzfahrzeuge und 525 beteiligte Personen.

Katastrophen-Übung in Opponitz (Foto: Bfkdo Amstetten / Zarl)
  1 / 10   Katastrophen-Übung in Opponitz (Foto: Bfkdo Amstetten / Zarl)

Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber zieht zufrieden Bilanz: „Ich gratuliere den Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit!“

Einsatzleiter war Wolfgang Pießlinger. Günther Weiss, Leiter des Bezirksführungsstabs, sowie Thomas Gunsch, Leiter des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) im Bezirk Amstetten, arbeiteten die Großübung federführend aus.

Annahme war ein schweres Unwetter, infolgedessen es unter anderem zu einem Waldbrand in einem äußerst steilen Gelände kam. Mehrere verschiedene Szenarien mussten abgearbeitet werden, wobei es mehrmals zu weiteren Alarmmeldungen kam. Die Beteiligten mussten neben Waldbränden im schwierigen Gelände auch Ölspuren auf der Ybbs bearbeiten und Gebäude vor Flammen schützen.

Die Wasserversorgung musste via Ybbs durchgeführt werden, mehrere Drohnengruppen waren vor Ort und lieferten dem Bezirksführungsstab wichtige Informationen. Weiss berichtet: „Alleine die Saugleitung, die vom örtlichen Fußballplatz bis zum ,Brandobjekt´ Bauernhof gelegt wurde, war 1.600 Meter lang und musste über sieben Tragkraftspritzen geleitet werden!“

Opponitz als „geeigneter Übungsort“

Auch das Kraftwerk Opponitz und sehr schwer erreichbare Gegenden wurden einbezogen. Bürgermeister Johann Lueger (ÖVP) betont, dass aufgrund der Topographie mit den vielen Höhemetern, der großen Entfernungen und des Flusses Ybbs Opponitz ein geeigneter Übungsort war.

Froh war man, dass es trotz des schwierigen Geländes keine Verletzten bei der Übung gab. Geplant wurde dafür seit Oktober – aber in viel kleinerem Rahmen.

Günther Weiss, Leiter des Bezirksführungsstabs, sowie Thomas Gunsch, Leiter des Katastrophenhilfsdienstes, evaluieren die Übung und werden Verbesserungen ausarbeiten.

Bezirksfeuerwehrkommandant Katzengruber bilanziert: „Es war eine perfekte Übung, wir sind sehr gut auf Ereignisse vorbereitet, die hoffentlich nie stattfinden werden!“


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