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AMSTETTEN. Gemeinsam mit der Stadt Amstetten informieren die Freiwillige Feuerwehr sowie die Stadtpolizei über den richtigen und sicheren Umgang mit Pyrotechnik zu Silvester.

(V. l.) Mathias Hofmarcher (Stadtpolizei), Kommandant-Stv. FF Amstetten Jürgen Glinzinger und Sicherheitsgemeinderat Christoph Zechmeister (Foto: Stadt Amstetten)

„Grundsätzlich gilt: Die Verwendung von Feuerwerkskörpern ist im gesamten Ortsgebiet verboten“, erinnert Sicherheitsgemeinderat Christoph Zechmeister (ÖVP) an die geltende gesetzliche Regelung.

Dies betrifft unter anderem Schweizer Kracher, Raketen oder Batteriefeuerwerke. Im Umgang mit Pyrotechnik ist zudem auf Altersbeschränkungen (Kategorie F1-F4) sowie die notwendige Sach- beziehungsweise Fachkenntnis (F3, F4) zu achten. Verstöße können zu Verwaltungsstrafen von bis zu 3.600 Euro führen.

Problem: illegal angebotene Feuerwerkskörper

Jährlich kommt es zu Silvester zu schweren Verletzungen. In diesem Zusammenhang wird auch vor illegal angebotenen Feuerwerkskörpern, die nicht den Qualitätskriterien und den rechtlichen Bestimmungen entsprechen, gewarnt. Verbrennungen, Verlust von Gliedmaßen, Verätzung der Augen und Atemwege, Gehörschäden oder sogar Verletzungen mit Todesfolge können die Konsequenzen sein.

Brandgefahr

Auf die Brandgefahr weist Jürgen Glinzinger, Kommandant-Stellvertreter der FF Amstetten, hin: „Durch Feuerwerkskörper kommt es immer wieder zu Bränden. Verursacht durch Irrläufer, die in Wohnungen eindringen, durch den Kontakt mit gelagerten und leicht entzündlichen Materialien oder bei unsachgemäßer Entsorgung noch glimmender Pyrotechnikteile.“

Zum Abschluss bittet Zechmeister gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen die Bevölkerung: „Wenn man mit Pyrotechnik hantiert, bitte auf sich selbst achten, Rücksicht auf die Mitmenschen nehmen und auch nicht auf Tiere und Umwelt vergessen.“


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