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AMSTETTEN. Die StadtOASE (Sozialdienst Mostviertel) veranstaltete ihre traditionelle zweitägige Radwandertour. Dieses Jahr starteten neun Klienten mit ihren Betreuern in Opponitz, wo die Gruppe in der herbstlichen Kulisse des Ybbstalradweges bis nach Lunz und retour radelte.

(V. l.) Elisabeth Karl (Betreuerin), Roman Ledwinka, Manfred Absenger, Hermann Eckerstorfer, Silke Nachbaur, Rene Eder, Stefan Krondorfer, Benedikt Hirner (Betreuer), Klaus Kocher, Susanne Gruber-Zarl (Betreuerin), Andreas Datzreiter (Foto: Sozialdienst Mostviertel)

Der „Sozialdienst Mostviertel“ ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit oder nach psychischen Erkrankungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

In wohn- und tagesstrukturierten Einrichtungen werden die Fähigkeiten der Betroffenen gefördert, um ihre Lebensqualität im Alltag zu verbessern.

Das hauptamtliche Betreuerteam bietet dabei persönliche und individuelle Hilfe zur Selbsthilfe.

Vorbereitung über den Sommer

Ein jährlich wiederkehrendes Projekt ist die zweitägige Rad-Genusstour. Das Team rund um den Leiter der StadtOASE, Martin Zehetgruber, organisierte den Ausflug mit viel Engagement und langfristiger Vorbereitung.

Ziel war es auch, das Durchhaltevermögen und die körperliche Fitness der Teilnehmer zu stärken.

Das Training begann bereits im Frühjahr und zog sich über den gesamten Sommer. Dabei erkundete die Gruppe zahlreiche Radwege rund um Amstetten, entlang der Donau und im kleinen Erlauftal.

90 Kilometer geschafft

Mit viel Motivation startete die Gruppe Mitte Oktober in Opponitz. Nach der Übernachtung in Lunz am See wurde am nächsten Morgen bei kühleren Temperaturen die Rückfahrt angetreten.

Die zweitägige Tour war für die Teilnehmer eine wertvolle Auszeit vom oft herausfordernden Alltag.

Die Bewegung in der Natur, das gegenseitige Motivieren und Unterstützen stärkten Körper und Seele gleichermaßen – darin waren sich Klienten und Betreuer einig.

Insgesamt wurden rund 90 Kilometer zurückgelegt. Eine Strecke, die viele zu Beginn nicht für möglich gehalten hätten. Umso größer war der Stolz über die erbrachte Leistung – und die Vorfreude auf das nächste Projekt im Jahr 2026.


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