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AMSTETTEN. Am heutigen Weltfrühchentag (17. November) macht das Landesklinikum Amstetten auf die besonderen Bedürfnisse von Frühgeborenen aufmerksam und würdigt gleichzeitig die wertvolle Arbeit der Teams auf der Geburtenabteilung und der Neonatologie.

Stv. Stationsleitung DKKP Sonja Kirchhofer, OA Dr. Sebastian Schaub, DKKP Marie Glösmann (Foto: Landesklinikum Amstetten)

Kinder, die vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, gelten als Frühgeborene. Sie benötigen oft eine besonders behutsame, individuell abgestimmte medizinische und pflegerische Versorgung.

Im Landesklinikum Amstetten werden Frühgeborene ab der 34. Schwangerschaftswoche betreut. Jährlich betrifft dies rund drei von hundert Neugeborenen, die häufig mit unreifen Organen, niedrigem Geburtsgewicht oder besonderen gesundheitlichen Herausforderungen geboren werden.

„Hochsensibles Gebiet der Medizin“

„Die Versorgung von Frühgeborenen ist ein hochsensibles Gebiet der Medizin“, betont das Team der Neonatologie. „Jedes dieser Kinder bringt eigene Bedürfnisse mit – und jedes entwickelt sich im eigenen Tempo. Unsere Aufgabe ist es, diesen Start ins Leben so sicher, warm und stabil wie möglich zu begleiten.“

Eltern werden eingebunden

Ein wesentlicher Bestandteil der Betreuung ist die enge Einbindung der Eltern. Sie werden von Anfang an dabei unterstützt, eine intensive Bindung zu ihrem Kind aufzubauen – etwa durch das sogenannte Känguruhen, eine besondere Form des Hautkontakts.

Die Teams am Landesklinikum begleiten Mütter und Väter während des gesamten Aufenthalts und bereiten sie umfassend auf die Zeit zu Hause vor.

Nachbetreuung

Auch nach der Entlassung ist eine regelmäßige Nachbetreuung wichtig. Viele Frühgeborene benötigen in den ersten Lebensjahren engmaschige Kontrollen, um ihre Entwicklung optimal zu unterstützen und mögliche Verzögerungen frühzeitig zu erkennen.Pressemitteilung, 17. November 2025„Frühchen sind kleine Kämpfer“, so Oberarzt Sebastian Schaub. „Wir tun jeden Tag unser Bestes, damit sie den Start ins Leben gut meistern.“


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