Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

AMSTETTEN. Das Amstettner Abschnittsfeuerwehrkommando gibt Tipps für sicheres Grillen.

Der Amstettner Abschnittsfeuerwehrkommandant Stefan Schaub (rechts) und sein Vize Karl Etlinger geben Tipps, um Schlimmes rund ums Grillen zu verhindern. Foto:Wolfgang Zarl

AMSTETTEN. Neben der Gefahr von Verbrennungen beim Grillen ist auch auf die richtige Beseitigung der Asche zu achten: Vermeintlich abgekühlt, stellt diese bei falscher Entsorgung noch tagelang ein hohes Brandrisiko dar. Das Abschnittsfeuerwehrkommando Amstetten gibt Tipps für ein sicheres Grillvergnügen und die fachgerechte Beseitigung von Glut und heißer Asche.

Risiko Brandbeschleuniger

Die Risiken von Spiritus und anderen Brandbeschleunigern beim Anfeuern von Grills sind bekannt – die Gefahr von Glut und Asche weniger. Hierbei ist vor allem die Abkühlzeit entscheidend, denn Grillkohle kann bis zu mehrere Tage gefährlich heiß bleiben. „Grillkohle kann noch Tage nach dem Grillen schwere Brände verursachen“, weiß der Abschnittsfeuerwehrkommandant von Amstetten Stadt, Stefan Schaub. Das gilt übrigens auch für Asche aus Öfen und Kaminen: Eine Auswertung der Schadensstatistik zeigt, dass bei zahlreichen Bränden heiße Asche als Ursache eine Rolle spielt.

Lange Abkühlzeiten

Schaub: „Wir empfehlen lange Abkühlzeiten von bis zu drei Tagen, bis die Asche in den normalen Hausmüll entsorgt werden kann. Im Griller, bei einer Luftzufuhr von unten, läuft die Verbrennung relativ rasch ab – innerhalb von etwa zwölf Stunden. Unterbindet man jedoch die Luftzufuhr zum Beispiel durch ein Aschebett, so erhält man deutlich längere Gluterhaltungszeiten. Schon ein einfacher Versuch zeigt, dass nach mehr als 24 Stunden noch Glut festgestellt werden kann.“

Ein weiterer Tipp ist, Kinder über die Gefahren aufzuklären und sie nicht unbeaufsichtigt lassen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden