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AMSTETTEN. In der Mostviertelliga traf der Schachklub Amstetten 1 zur zweiten Runde auswärts auf Pöchlarn 2. Diesmal waren die Gastgeber besonders stark aufgestellt: Mehrere Pöchlarner Landesligaspieler waren angetreten, um Schachklub Amstetten 1 zu bezwingen.

Johann Wiesinger siegte gegen einen Landesligaspieler. (Foto: Schachklub Amstetten)
Johann Wiesinger siegte gegen einen Landesligaspieler. (Foto: Schachklub Amstetten)

Bereits nach einer Stunde endete die Partie von Meisterkandidat Winfried Wadsack auf Brett 3 mit einem Unentschieden. Als Johann Wiesinger seine Partie auf Brett 5 nach zwei Stunden gewann, war die Freude groß.

Doch nach drei Stunden ging die Partie auf Brett 4 verloren. So hatten die Gegner den Ausgleich erzielt. Danach ging auch noch nach vier Stunden die Partie auf Brett 2 unglücklich verloren. Nun führten die Gegner erstmals.

In der letzten und somit längsten Partie des Tages konnte Fidemeister Florian Mostbauer den gegnerischen „Internationalen Meister“ in einem langwierigen Endspiel mit feiner Klinge unter Einsatz aller Kräfte nach fünf Stunden Wettkampf bezwingen und erzielte mit seinem Sieg den Ausgleich zum 2,5 zu 2,5.

Spieler der Runde ist Johann Wiesinger, der seinen weitaus stärker eingeschätzten Gegner erfolgreich überspielte, indem er die offene Königsstellung ausnutzte und seinem Kontrahenten lediglich die Wahl zwischen Matt und Turmverlust ließ.

Zweite Klasse Mostviertel

Am 28. September kämpfte in der zweiten Runde die Mannschaft Schachklub Amstetten 3 auswärts im Stift Seitenstetten gegen die Mannen des Schachklub Herz des Mostviertel. Edith Beyer siegte auf Brett 4 nach zwei Stunden, indem sie eine Ungenauigkeit ihres Kontrahenten zum Erfolg ausnutzte.

Die längste Partie spielte Mannschaftsführer Paul Zapfel auf Brett 3, dessen Partie lange ausgeglichen stand. Durch eine taktische Finte beendete er dann letztendlich sehr souverän seine Partie. Mit diesem Erfolg stellte er die 2 zu 0 Führung her. Zeitgleich gingen kurz danach Brett 1 und 2 leider verloren, womit die Begegnung nach rund drei Stunden etwas überraschend 2 zu 2 endete.


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