Fahrplanwechsel: Schlechtere Verbindungen
AMSTETTEN. Mit dem Fahrplanwechsel wird es für ÖBB-Reisende von Amstetten nach Hütteldorf zu massiven Verschlechterungen kommen

AMSTETTEN. Mit dem Fahrplanwechsel wird es für ÖBB-Reisende von Amstetten nach Hütteldorf zu massiven Verschlechterungen kommen. Bislang dauert eine Fahrt 55 Minuten und ein Umsteigen ist nicht notwendig. Ab 13. Dezember fahren die Intercity-Züge nicht mehr zum Westbahnhof und damit auch nicht mehr durch Hütteldorf. Ab da müssen ÖBB-Reisende je nach Tageszeit zwischen 1:22 Stunden und 1:53 Stunden und bis zu dreimal umsteigen einplanen, wenn sie von Amstetten nach Hütteldorf fahren wollen. Die „westbahn“ braucht für die Strecke 45 Minuten. ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif erklärt, dass die ÖBB versuchen werde, zwischen Amstetten und Wien Westbahnhof REX 200-Züge zu installieren, was aber derzeit wegen Rechtsuneinigkeiten mit der „westbahn“ nicht gehe.Sollten die REX 200-Züge kommen wird die Fahrzeit deutlich länger dauern als derzeit mit den Intercity-Zügen.
SPÖ Amstetten protestiertGegen den neuen Fahrplan hat auch die SPÖ Amstetten in offenen Briefen an beide Gesellschaften protestiert. Auf Anfrage erklärte der Stadtparteivorsitzende Gerhard Riegler, dass sich die ÖBB bei ihm bereits gemeldet habe, nannte aber keine näheren Details. Vizebürgermeisterin Ulrike Königsberger-Ludwig weist auf eine weitere Verschlechterung auf der Strecke Amstetten-Linz hin: „Ab dem 13. Dezember wird der erste Zug um 6.31 Uhr gestrichen. Um 7.33 Uhr startet dann der erste Zug nach Linz. „Wir haben in einem offenen Brief beim Vorstand der Westbahn angefragt, warum diese Streichung erfolgt ist. Hier sind sehr viele Pendlerinnen und Pendler betroffen, die nun noch früher aufstehen müssen oder sonst viel später in die Arbeit kommen, was eine massive Verschlechterung bedeutet.“


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