Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MOSTVIERTEL. Wenige Wochen nach der Obsternte sind bereits die ersten Moste, die Jungmoste, abgefüllt. Die Obstqualität lässt einen sehr guten Jahrgang erwarten.

  1 / 2   Michael Oberaigner (Mostbaron; Obmann-Stellvertreter Obstbauverband Mostviertel) Foto: Tanzer/Moststraße

Nur wenige Wochen nach der Obsternte können die ersten Moste des aktuellen Jahrgangs verkostet werden: die Jungmoste. Wie Michael Oberaigner, stellvertretender Obmann des Obstbauverbandes Mostviertel erklärt, startet die Jungmost-Saison ab sofort. Zwei Jungmost-Marken werden dabei unterschieden, Jungspund und Godn- und Gödnmost. Insgesamt 16 Mostviertler Betriebe produzieren den Jungspund, der eine eigene Typizität haben muss und von einer Fachjury geprüft wird. Jung, frisch und spritzig soll er sein, damit der Jungspund als solcher bezeichnet werden darf. Vom diesjährigen Jungmost erwarten sich die Jungmostbauern sehr viel, denn die außergewöhnliche Ernte brachte heuer nicht nur beeindruckende Mengen, sondern vor allem auch eine perfekte Qualität hervor. „Zucker- und Säurewerte eignen sich besonders gut für die Verarbeitung“, ergänzt Oberaigner.

Der Most für Göd und Godn

Godn- und Gödnmost, der eine eher lieblich-spritzig, der andere eher trocken, sind die zweite Jungmost-Marke im Mostviertel. „Wenn früher die Gödnleute im Herbst zu Besuch gekommen sind, hat man das beste Fass Most angeschlagen“, erklärt Mostbaron Toni Distelberger die Bedeutung hinter den Mosten. Moststraße-Obfrau LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer freut sich mit den Produzenten über die gelungenen Jungmoste des aktuellen Jahres: „Es ist immer eine ganz besondere Zeit, wenn die frischen Moste des aktuellen Jahrgangs zum ersten Mal verkostet werden können. Da schmeckt man ein Stück Mostviertel.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden