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MOSTVIERTEL. Seit dem Jahr 1976 werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die Arbeitnehmerförderung des Landes NÖ unterstützt. Der aktuelle Tätigkeitsbericht des Referats „Arbeitsmarkt – Arbeitnehmerförderung“ weist aus, dass im Vorjahr 14,8 Millionen Euro für Arbeits- und Ausbildungsmaßnahmen investiert wurden.

Landesrätin Ulrike Königsberger-LudwigFoto: SPÖ NÖ
Landesrätin Ulrike Königsberger-LudwigFoto: SPÖ NÖ

„Die Arbeitnehmerförderung ist ein wichtiges Instrument, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern direkt eine Hilfestellung geben zu können. Dazu zählen etwa Zuschüsse zu Schulungen, Maßnahmen für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt oder einmalige Hilfen für in Not geratene Beschäftigte“, zeigt sich die stellvertretende Vorsitzende des Arbeitnehmerförderungsbeirates, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, über die breite Unterstützung erfreut.

Handlungsbedarf bei Pendlerhilfe

Handlungsbedarf sieht Königsberger-Ludwig hingegen bei der NÖ Pendlerhilfe. „Etwa 15 Prozent der budgetierten Mittel sind im Topf verblieben, weil weniger Anträge gestellt wurden. Offenbar wissen viele Pendlerinnen und Pendler nichts von der Möglichkeit, eine finanzielle Unterstützung durch das Land NÖ zu erhalten“, wünscht sich Königsberger-Ludwig dahingehend eine verstärkte Informationspolitik.

Im Zusammenhang mit der heuer startenden Machbarkeitsstudie „Arbeitsland NÖ 2020+“ hofft Landesrätin Königsberger-Ludwig zudem, dass insbesondere auf die Situation von Jugendlichen am Arbeitsmarkt großes Augenmerk gelegt wird. „Als zuständiges Regierungsmitglied für die Kinder- und Jugendhilfe wird mir immer über den erschwerten Arbeitsmarktzugang von Jugendlichen, die Schwierigkeiten in der Familie oder im sozialen Umfeld haben, berichtet. Ich halte es deswegen für unabdingbar, diese junge Menschen in die Planung und Umsetzung von beschäftigungsfördernden Maßnahmen entsprechend einzubeziehen“, so Königsberger-Ludwig abschließend.


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