Moststraße-Radwegenetz neu beschildert
MOSTVIERTEL. Das Radwegenetz im Mostviertel wurde runderneuert und lädt mit neuen Wegweisern ein, das Mostviertel per Rad zu erkunden.

MOSTVIERTEL. In der Tourismusregion wurde das Radwegenetz neu durchforstet, neue Wegweiser wurden aufgestellt und Kartenmaterial gibt es sowohl im Internet als auch auf Papier.
Die Obfrau der Moststraße, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer (ÖVP) erklärte, dass einerseits neue Straßen dazu geführt haben, das Wegenetz neu auszurichten und andererseits der Boom der Elektroräder dazu beiträgt, dass auch Routen mit Steigungen für Radler attraktiver werden.
Nun gibt es acht Routen, mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und damit 400 Kilometer neu beschilderte Straßen. Der Geographie-Experte Herwig Moser von der ARGE Kartographie überprüfte die Tauglichkeit der Beschilderung.
Noch nicht optimal ist der Ybbstalradweg zwischen Kematen und der Ybbsmündung, da die Route zum Teil auf der viel befahrenen Landesstraße führt. Hinterholzer ist zuversichtlich, dass es in Zukunft auch hier eine radlerfreundliche Strecke geben werde.
Neben der neuen Beschilderung gibt es auch die „MostRadCard“, auf der alle Routen zu finden sind – in der selben Farbe wie auf den Wegweisern. Die „MostRadCard“ gibt es gratis bei allen Moststraße-Betrieben.
Testfahrt
Der Tips-Radler Norbert Mottas testete die Route Altenhofen – Stadt Haag – Wallsee – Erla – Altenhofen mit der selbst gestellten Aufgabe, sich ausschließlich nach den neuen Wegweisern zu richten (50 Kilometer, Fahrt-/Schiebezeit im Genussmodus: fünf Stunden).
Tadellos beschildert
Das Resümee fällt sehr positiv aus: Die Beschilderung ist tadellos, sodass die Route durchaus auch für Ortsunkundige empfehlenswert ist. Besonders gelungen ist die Streckenführung. Man radelt größtenteils auf kaum befahrenen Nebenstraßen, wo man außer Vogelgezwischer und Zikaden keine Geräusche hört. Auch die abwechslungsreiche Landschaft ist auf dieser Runde sehr reizvoll. Die Route hat auch einige Steigungen aufzuweisen, die sportlich ambitionierte Radler in die Pedale treten lassen, während die Genussradler das Rad schieben, was auch seinen Reiz hat, da man so mehr von der Landschaft sieht.
Kleine Einschränkung: In Altenhofen ist der Radweg in der nächsten Zeit wegen einer Baustelle gesperrt. Hier empfiehlt es sich, auf anderen Wegen nach St. Valentin zu fahren. Ab dem Schubertviertel ist man wieder auf der beschilderten Runde.


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