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BEZIRK. Ende November kommt es im Bezirk zu einem Wechsel an der Spitze des Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (ÖAAB): Johannes Pressl wird seine Obmannfunktion zurücklegen. Die Nachfolge übernimmt Lukas Michlmayr.

Johannes Pressl (r.) mit seinem ÖAAB-Nachfolger Lukas Michlmayr Foto: mai
Johannes Pressl (r.) mit seinem ÖAAB-Nachfolger Lukas Michlmayr Foto: mai

Seit 2013 steht Johannes Pressl dem ÖAAB des Bezirks Amstetten mit seinen derzeit rund 6.000 Mitgliedern als Obmann vor. „Wir haben in dieser Zeit durchaus herzeigbare Ergebnisse geliefert“, unterstreicht Pressl. Inhaltlich habe der Bezirks-ÖAAB bedeutende gesellschaftliche Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine Neudefinition des Leistungsbegriffes, Gesundheit am Arbeitsplatz oder Arbeitszeitflexibilisierung verstärkt begleitet. „Auch die Reorganisation des Kassensystems war und ist uns ein großes Anliegen“, betont der scheidende Obmann.

Lebenswelten ändern sich

Nun seien Arbeitnehmer mit neuen Herausforderungen wie Digitalisierung und Flexibilisierung konfrontiert. „Wenn sich die Lebenswelten ändern, dann muss sich auch eine Organisation erneuern. Lukas Michlmayr ist jung, dynamisch, politisch erfahren und als Haager Bürgermeister geerdet. Die Voraussetzungen für eine gute Übergabe sind also absolut gegeben“, erklärt Pressl, der weiterhin im NÖAAB-Vorstand vertreten sein wird.

„Verantwortungsvolle Aufgabe“

Michlmayr startete seine Karriere als Schulsprecher in der HAK Amstetten. Von 2010 bis 2014 war er Bezirksobmann der JVP Amstetten und auch als Gemeinderat im Einsatz. Seit 2015 ist Michlmayr Haager Bürgermeister. „Ich sehe die ÖAAB-Bezirksobmannschaft als verantwortungsvolle Aufgabe. Ich trete in große Fußstapfen“, betont Michlmayr. Als Bürgermeister seien ihm die regionalen Themenfelder bekannt: „Mir ist es wichtig, dass Arbeitnehmer ihr Arbeitsumfeld aktiv mitgestalten können. Der Weg zur Arbeit ist ebenfalls ein bedeutender Punkt, so Michlmayr, der auch die private Situation junger Arbeitnehmer nachvollziehen könne: „Ich befinde mich als Familienvater und Häuslbauer in der Lebensphase vieler junger Arbeitnehmer. Das direkte Gespräch mit ihnen, beziehungsweise mit Menschen in den Ortsgruppen, wird ein wichtiger Aspekt meiner Obmannschaft sein“, betont Michlmayr abschließend.


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