Baumpflanzung: Schattenspender am Ybbsbegleitweg
AMSTETTEN. Im Zuge der Klimaoffensive der Stadt Amstetten werden verschiedene, klimafitte Bäume gepflanzt.

AMSTETTEN. Klimafitte Bäume, wie Eichen, Weiden, Kastanien oder Ahornbäume, werden im beliebten Erholungsgebiet der Amstettner – dem Ybbsbegleitweg – gepflanzt.Entlang des Ybbsbegleitweges wurden elf Pappeln, sechs Weiden, je drei Kirschbäume und Hainbuchen und eine Stieleiche gepflanzt. Ergänzend wurden auch heimische Sträucher wie das Pfaffenkapperl oder der gewöhnliche Schneeball, Holunder oder die immergrüne Berberitze gesetzt. Die Bäume sind durchschnittlich 15 – 17 Jahre alt und werden schon bald wohltuende Schattenspender entlang der Ybbs sein.
Mit Unterstützung des Kranwagens führten die Mitarbeiter des Bau- und Wirtschaftshofs die Pflanzung der Bäume und Sträucher durch. Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) und Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder (Grüne) verfolgen den Fortschritt der Arbeiten mit großem Interesse und ließen sich vom Leiter des Bau- und Wirtschaftshofs Andreas Kloimwieder und „Stadtgärtner“ Günther Sieberer auch einige Details über die Pflanzungen erklären. Die Bäume erhalten einen Schutzanstrich gegen die Sonne, da diese in Baumschulen gezogen wurden und sich erst langsam an die Gegebenheiten in freier Natur gewöhnen, vor allem was die direkte Sonnenbestrahlung angeht.
Schutzanstrich
Der Anstrich verblasst nach zirka drei bis vier Jahren. Ähnlich gestaltet sich auch die Bewässerung der Bäume in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung, welche über Gießsäcke erfolgt. Die Weiden erhalten auch noch einen Schutz gegen den Verbiss durch den Biber. Ein kaum sichtbarer Anstrich mit Quarzsand dient als natürlicher Fraßschutz, da der Biber nicht gerne Sand zwischen seinen Zähnen spürt.


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