SPÖ präsentiert 10-Punkte-Plan für besseres Wohnen in Amstetten
AMSTETTEN. Die Amstettner SPÖ möchte in den kommenden Monaten das Thema „Wohnen“ ins Zentrum rücken und hat nun einen 10-Punkte-Plan präsentiert.

Stadtparteivorsitzender Vizebürgermeister Gerhard Riegler: „In Bürgergesprächen haben wir bemerkt, wie sehr das Thema Wohnen die Menschen beschäftigt. Unser Ziel ist es nun, Wohnen in Amstetten leistbar, attraktiv und nachhaltig zu gestalten. Wohnen ist einer der wichtigsten Bereiche, wenn es um soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit geht.“
„Gutes Wohnen für alle Generationen“
Wichtig sei es der SPÖ, gutes Wohnen für alle Generationen zu ermöglichen. Zudem seien attraktive und leistbare Gemeindewohnungen nötig. „Die Gemeinde muss hier ihrer sozialen Verantwortung nachkommen und Neubau sowie Sanierung in guten Lagen umsetzen“, fordert Riegler.
Ein bedeutendes Thema sei auch das „Junge Wohnen“. Dabei geht es darum, jungen Menschen günstige Startwohnungen anzubieten. „Junge Menschen sollen sich in Amstetten ein gutes Leben vorstellen können. Mit gutem Wohnraum kann man auch dem Abzug junger Menschen nach Linz oder Wien entgegensteuern“, meint der SPÖ-Politiker.
Darüber hinaus sollen der Zusammenhalt in Grätzeln und Ortsteilen gefördert, innovative Wohnformen ermöglicht und das Miteinander gestärkt werden. Zudem soll eine zukunftsfähige Strategie für das Gebiet rund um den Bahnhof entwickelt werden.
„Wohnen muss klimafit werden“
„Weiters muss Wohnen klimafit werden. Die Förderung von Energieeffizienz und des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen ist bedeutend. In diesem Zusammenhang muss auch Photovoltaik weiter ausgebaut werden“, so Riegler, der sich auch wünscht, dass in Amstetten mehr externe Experten an der Zukunft der Stadt mitarbeiten: „Ich denke hier etwa an eine Zusammenarbeit mit Diplomanden der Technischen Universität Wien. Wir sollten Leute in die Stadt holen, die sich auskennen und etwa in Sachen Wohnraummobilisierung smarte Zugänge finden.“
„Leerstände in ihrer Gesamtheit anschauen“
Weitere Punkte für die SPÖ sind, zusätzliche Bodenversiegelung zu verhindern, klare Vorgaben für die Neuwidmung von Bauland zu erarbeiten und Leerstand nutzbar zu machen. Riegler: „Wir müssen vorhandenen Wohnraum bestmöglich nutzen und so Ressourcen schonen. Es ist wichtig, die Leerstände in Amstetten in ihrer Gesamtheit anzuschauen. Bestimmte Gemeindewohnungen - etwa in der Mozartstraße - müssten saniert werden. Genossenschaftswohnungen wiederum sind aktuell gut vermietet. Es liegt aber die Vermutung nahe, dass die Leerstände im privaten Bereich relativ hoch sind. Hier müssten verstärkt positive Anreize in Form von Förderungen und dergleichen gesetzt werden.“


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