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AMSTETTEN. Ein wesentlicher Punkt im Zuge der Neugestaltung des Amstettner Hauptplatzes ist die Barrierefreiheit. Betroffene sollen laufend in den Gestaltungsprozess miteingebunden werden. Zudem ist eine „flächendeckende Bestandsaufnahme“ und die Errichtung einer Arbeitsgruppe geplant.

(V. l.) Stadtrat Bernhard Wagner und Vizebürgermeister Markus Brandstetter am Hauptplatz Amstetten (Foto: Stadt Amstetten)

„Wichtig ist es immer, Betroffene direkt in den Gestaltungsprozess miteinzubinden und den Blickwinkel zu wechseln. So erfahren wir aus erster Hand aktuelle Problembereiche aber auch Bedürfnisse und Wünsche“, erklärt Vizebürgermeister Markus Brandstetter (ÖVP).

Gemeinsam besprochen wurden unter anderem die Oberflächengestaltung sowie die Positionierung und Gestaltung von Radabstellanlagen, Sitzgelegenheiten und Wasserspendern. Zudem wurde auf potentielle Gefahrenstellen und Hürden aufmerksam gemacht.

„All diese Inputs flossen in die Gestaltung des Hauptplatzes mit ein. Diese Adaptierungen kommen nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch der älteren Generationen und Eltern mit Kinderwägen zu Gute“, so Brandstetter.

Eigene Arbeitsgruppe geplant

„Barrierefreiheit ist ein äußerst vielfältiges Thema. Gerade im baulichen Bereich haben oft kleine Hindernisse große Auswirkungen. Daher gilt es diese zu beseitigen“, betont Stadtrat Bernhard Wagner (SPÖ). Deshalb wolle die Stadtgemeinde beim Thema Barrierefreiheit weitere Schwerpunkte setzen.

„Die Stadt möchte gemeinsam mit den betroffenen Zielgruppen eine flächendeckende Bestandsaufnahme im Hinblick auf bauliche Barrieren durchführen. Dazu soll eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet werden“, verweist Wagner etwa auf die Modernisierung beziehungsweise Erweiterung von barrierefreien WC-Anlagen oder die barrierefreie Gestaltung des Bahnhofs in Hausmening.


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