Aus Molkerei wird Gemeindezentrum: Kick-Off Workshop in Sankt Georgen/Ybbsfelde
SANKT GEORGEN/YBBSFELDE. Es ist für die Gemeinde Sankt Georgen/Ybbsfelde ein Leuchtturmprojekt: das neue Gemeindezentrum, das auf dem ehemaligen Molkerei-Gelände entstehen soll. Zugleich markiert es den Beginn der Umsetzung eines Masterplans, der die Lebensqualität im Ort verbessern und die Gemeinde zukunftsfit machen soll.

Als ersten Schritt erstellen die beauftragten Architekten von POPPE*PREHAL in Abstimmung mit der Steuerungsgruppe rund um Bürgermeister Christoph Haselsteiner (ÖVP) einen Qualitätssicherungsplan für das ehemalige Molkereigelände.
In zwei Teilphasen werden sowohl Wohneinheiten als auch Räumlichkeiten für gewerbliche und öffentliche Zwecke sowie die Außenraumgestaltung geplant. Teil 1 der Qualitätssicherungsstudie umfasst eine Analyse der Grundlagen und Rahmenbedingungen sowie die Entwicklung eines grundsätzlichen Lösungsvorschlags für das Gemeindezentrum mit Tiefgarage, basierend auf dem Masterplan.
Es werden verschiedene Nutzungsvarianten dargestellt, einschließlich der Mitentwicklung eines Wohnbaus. Zusätzlich umfasst die Studie die Gestaltung des öffentlichen Raums sowie die Mobilitätsplanung für KFZ-Verkehr, öffentlichen Verkehr, Fußgänger und Radfahrer.
Architekt Helmut Poppe: „Vorausschauendes Nutzungskonzept“
„Das St. Georgener Leuchtturmprojekt lebt von einem vorausschauendes Nutzungskonzept, das die Menschen in den Mittelpunkt stellt und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit vereint. Ein zentraler Aspekt dabei ist die Erweiterung und Zusammenführung von Grünflächen sowie die Schaffung von Begegnungsorten. Durch die Integration dieser Prinzipien streben wir eine ganzheitliche Entwicklung an, die langfristige Vorteile für die Gemeinschaft und die Umwelt bietet, indem sie bereits heute flexible Lösungen für künftige Herausforderungen bereithält“, erläuterte Architekt Helmut Poppe.
Kick-Off: Konkreter Fahrplan festgelegt
Die Priorisierung der Maßnahmen für den Masterplan war ein zentraler Aufgabenbereich, mit dem sich die Steuerungsgruppe bereits im Vorfeld intensiv auseinandergesetzt hat. Beim Kick-Off am 6. Mai wurde nun der konkrete Fahrplan für das nächste halbe Jahr festgelegt.
„Unser Ortskern soll sich zu einem modernen und attraktiven Ort der Begegnung mit einem umfangreichen Angebot für alle Generationen entwickeln“, bringt Bürgermeister Haselsteiner das oberste Ziel auf den Punkt.


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