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ANSFELDEN. Mit Traditionsbewusstsein, bodenständiger Küche und der Modernisierung der Gaststube blickt der Gasthof Stockinger zuversichtlich in die Zukunft.

Der Traditionsgasthof Stockinger baut um. Foto: Gasthof Hotel Stockinger
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Der Gasthof Stockinger setzt seit 1830 auch im gastronomischen Bereich auf Regionalität und Tradition. Mit dem Einrichtungshaus Wögerer plant der Familienbetrieb die Modernisierung der Gaststube.

„Uns war wichtig, mit einem lokalen Familienbetrieb zusammenzuarbeiten“, sagt Hausherr Thomas Stockinger, der als Wirtesprecher der WKOÖ ein symbolträchtiges Amt bekleidet. „Wir wollen bewusst ein Zeichen für die regionale Gastronomie und gegen große Ketten setzen. Wir sind überzeugt davon, dass in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung die Dorfgastronomie und das Plauscherl im Dorfwirtshaus wieder wichtiger werden. Und essen werden die Leute immer. Wichtig ist die Qualität der Speisen“, sagt Thomas Stockinger.

Ein Grund für das Wirtesterben seit laut dem Wirtesprecher vor allem der Mangel an gutem Personal. „Es wird immer schwieriger, Personal zu finden. An der Kundenfrequenz würde es nicht scheitern.“

Abschied von der Stube

Am 29. Juli, kurz vor Beginn der Umbauarbeiten, lädt Familie Stockinger ein letztes Mal in die alte Gaststube zur öffentlichen Closing-Party mit Dämmerschoppen ein. Alle anderen Bereiche des Gasthofs und des Hotels werden während der Bauarbeiten normal offen haben.

„Wir haben einen straffen Zeitplan“, sagt Stockinger: Die Umbauarbeiten werden nur drei Wochen dauern. Was genau verändert wird, verrät Stockinger nicht: „Die Gäste sollen sich überraschen lassen. Der Stammtisch und der gemütliche Kachelofen bleiben jedenfalls.“


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