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ANSFELDEN. Seit 2009 gibt es den Containerkindergarten im Stadtteil Audorf. Aus dem Provisorium wurde eine Dauerlösung. Der Vater eines Kindergartenkindes kritisiert jetzt öffentlich die Gemeinde.

  1 / 2   Der Kindergarten in Audorf war als Provisorium geplant. Seit 10 Jahren ist er ein Dauerzustand. Foto: Weihbold

Philip Baumgartners älteste Tochter geht seit einem Jahr in den Kindergarten in Audorf. „Im Winter ist es zu kalt, im Sommer zu heiß. Die Akustik ist schlecht, die Gruppenräume zu klein“, kritisiert er. Die Gemeinde spare an der falschen Stelle. Erst Anfang Juli hat Ansfeldens Bürgermeister Manfred Baumberger in „Tips“ die Kinderbetreuung in seiner Gemeinde gelobt. Baumgartner fühlte sich dadurch vor den Kopf gestoßen. In einen anderen städtischen Kindergarten auszuweichen, ist für ihn keine Lösung. Immerhin wohnt er in Audorf, der Kindergarten ist nicht weit entfernt.

Notlösung wurde zum Dauerzustand

Der Bau des Containerkindergartens 2009 war mit dem Land abgestimmt und eine Notlösung, weil die Nachfrage nach Kindergartenplätzen groß war und die Finanzkrise eingesetzt hat, erklärt Bürgermeister Baumberger. „Wir bauen viel, aber es gibt mittelfristig nicht genügend finanzielle Mittel für einen neuen Kindergarten in Audorf. Das Land spart bei der Kinderbetreuung auch immer mehr“, sagt Baumberger. Mittelfristig werde sich am Containerkindergarten in Audorf nichts ändern.


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