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ANSFELDEN. Der Freizeitfahrtendienst für Menschen mit Beeinträchtigung stand nach einer Streichung der Fördergelder des Landes auf der Kippe. Jetzt haben sich Stadt Ansfelden und Samariterbund auf ein Modell geeinigt, das die Weiterführung vorerst garantiert.

Fahrtendienst für FreizeitaktivitätenFoto: www.shutterstock.com/ David Gaylor
Fahrtendienst für FreizeitaktivitätenFoto: www.shutterstock.com/ David Gaylor

Seit dem Jahr 1991 hat der Samariterbund Linz im Großraum Linz und den Umlandgemeinden einen Freizeitfahrtendienst für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung durchgeführt.

Die Kosten übernahm das Land Oberösterreich. Im April 2018 wurde diese Leistung ersatzlos gestrichen.

Um die finanzielle Belastung für die betroffenen Ansfeldner, die diesen Fahrdienst nützen, weiterhin vertretbar zu halten, hat die Stadtgemeinde Ansfelden mit dem Samariterbund nun eine Vereinbarung abgeschlossen.

Diese beinhaltet eine Übernahme der Kosten seitens der Stadt von bis zu 3.500 Euro für das Jahr 2019, wodurch die Beiträge der Fahrgäste günstig gehalten werden können.

„Wir freuen uns über diese Vereinbarung mit dem Samariterbund. So können wir es Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung etwas erleichtern, am kulturellen und sozialen Leben teilzunehmen“, erklärt Bürgermeister Manfred Baumberger.

Resolution an das Land Oberösterreich

„Gleichzeitig haben wir einstimmig eine Resolution an das Land Oberösterreich beschlossen, dass das Land seinen sozialen Verpflichtungen nachkommen und die Kosten für diese Fahrten nicht auf die Gemeinden überwälzen soll. Menschen mit Beeinträchtigung werden ohne diese Fahrten ausgegrenzt. Wir wehren uns gegen diese Form der Ausgrenzung entschiedenst.“


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