Auf den Autobahnen passieren die wenigsten tödlichen Unfälle
LINZ-LAND/OÖ. Noch nie seit Einführung der Unfallstatistik im Jahr 1961 war die Zahl der Verkehrstoten in Österreich so niedrig wie im Vorjahr, so die Zahlen des BMI. Im Bezirk sind im Jahr 2017 sechs Menschen ums Leben gekommen.

Oberösterreichweit bewegt sich der Bezirk Linz-Land somit im unteren Mittelfeld. Nur die Bezirke Grieskirchen (7), Ried im Innkreis (8), Kirchdorf an der Krems (9) und Braunau am Inn (9) haben mehr Verkehrstote zu beklagen. Der sicherste Bezirk im Vorjahr war Steyr Stadt mit null verkehrsbedingten Todesfällen. Insgesamt sind im Jahr 2017 81 Menschen auf Oberösterreichs Straßen gestorben. Das sind um neun weniger als noch im Vorjahr.
Die folgenden Zahlen beziehen sich auf eine Statistik, die die jeweiligen Kalenderwochen 1 bis 49 vergleicht. In diesem Zeitraum wurden in Oberösterreich 2017 in Summe 77 Verkehrstote gezählt (8 weniger als im Vergleichszeitraum 2016).
Gefährdete Gruppen
Vergleicht man die Verkehrstoten mit der Fortbewegungsart, wird schnell ersichtlich, dass mit 36 Todesfällen PKW-Fahrer die gefährdetste Gruppe darstellen, dicht gefolgt von Fußgängern (14) und Motorradfahrern (12). Auch interessant: Während im Jahr 2017 vier Mopedfahrer tödlich verunglückten, waren es bei den Radfahrern doppelt so viele. Von allen Straßenarten ist die Autobahn darüberhinaus die sicherste. Nur zehn der insgesamt 77 tödlichen Unfälle sind auf einer solchen passiert.
„Jedes Todesopfer auf oberösterreichischen Straßen ist eines zu viel. Dennoch ist der langfristige Trend der abnehmenden Anzahl an tödlich verunglückten Unfallopfern positiv zur Kenntnis zu nehmen“, unterstreicht Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner die Ergebnisse der Statistiken zur Verkehrssicherheit 2017.


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