Erstmals 38-Millionen Euro Marke überschritten: Ansfelden beschließt einstimmig ausgeglichenes Budget 2018
ANSFELDEN. Bürgermeister Manfred Baumberger (SPÖ) legte dem Gemeinderat der Stadtgemeinde Ansfelden in seiner Sitzung vom 15. Februar den Voranschlag 2018 vor. Nach diversen Klausurtagungen und intensiven Gesprächen mit den Fraktionen konnte das Budget bei einem Volumen von rund 38,26 Millionen Euro ausgeglichen werden. Bei diesem Voranschlag handelt es sich um das größte Budget der Geschichte der Stadtgemeinde Ansfelden.

Dieser Voranschlag weist umfangreiche Investitionen auf, um Investitionsstau zu vermeiden. Der Investitionsumfang konnte im Vergleich zum Vorjahr um 83 Prozent gesteigert werden. Investiert wird vor allem bei der IT-Ausstattung, beim Fuhrpark des Wirtschaftshofes und beim Freibad. „Wichtige Projekte, die uns die folgenden Jahre begleiten werden, sind die Sanierung der Neuen Mittelschule Ansfelden, der Ausbau der Kinderbetreuung, der Neubau des Musikheims mit Begegnungszentrum in Nettingsdorf und der Motorikpark in Ritzlhof. Die Stadt entwickelt sich stetig weiter und die Lebensqualität so für alle Generationen höher“, informiert Baumberger
Moderate Gebührenerhöhungen
Um die Bevölkerung so wenig wie nötig zu belasten, gibt es 2018 nur moderate Gebührenerhöhungen. Ansfelden verfügt über eine gute Finanzkraft. Investitionen werden vorausschauend und nach den Grundsätzen der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit getätigt. Der Start der Investitionen erfolgt daher nach sorgfältiger Vorbereitung und unter Verfolgung der wirtschaftlichen Entwicklung im laufenden Jahr.
„Ansfeldner stehen im Mittelpunkt“
„Es freut mich sehr, dass wir wieder ein ausgeglichenes Budget vorlegen konnten. Zahlen sind jedoch nicht alles, sondern die Aufgaben der Stadt und die Dienstleistungen für die Ansfeldner stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Damit wir diese bestmöglich erfüllen können, brauchen wir natürlich eine solide finanzielle Basis. Leider werden die Beiträge, die wir jährlich an Land Oberösterreich abliefern müssen, immer höher. So wird der finanzielle Spielraum, den wir für die Ansfeldner haben, jedes Jahr enger! „, so Finanzreferent Bgm. Manfred Baumberger.


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