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ANSFELDEN. Das Europäische Patentamt (EPA) hat am 20. Juni bei einer Gala in Wien die Erfinder und Geschäftsführer Klaus Feichtinger und Manfred Hackl mit dem Europäischen Erfinderpreis 2019 in der Kategorie „Industrie“ ausgezeichnet.

Manfred Hackl (l.) und Klaus Feichtinger wurden geehrt. Foto: Tom Maurer Photography
  1 / 3   Manfred Hackl (l.) und Klaus Feichtinger wurden geehrt. Foto: Tom Maurer Photography

Feichtinger und Hackl stellen sich der Herausforderung des komplizierten Kunststoffrecyclings, indem sie moderne Recycling-Maschinen entwickeln und bauen. Diese bewegen, sortieren und filtern Kunststoffmaterial und liefern am Ende hochwertige Pellets, die zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden können. Gemeinsam hätten sie das Kunststoffrecycling neu gestaltet, erklärt das EPA in seiner Aussendung zur Preisverleihung.

Die Technologie wird über die Erema GmbH vermarktet, eine Tochtergesellschaft der Erema-Gruppe mit Sitz in Ansfelden, die Hackl als CEO leitet. Feichtinger ist vor Kurzem als Mitgeschäftsführer zurückgetreten, wird aber weiterhin sein Know-how als Manager im Bereich des geistigen Eigentums und der neuen Technologien einbringen.

Patente als Inspiration

Heute sind mehr als 6.000 der Erema-Recyclingsysteme in 108 Ländern in Betrieb. Hackl und Feichtinger sind gemeinsam Inhaber von 37 erteilten europäischen Patenten für ihre Recyclinginnovationen. „Patente inspirieren und sind eine Quelle für neue Ideen“, betont Feichtinger die Bedeutung des Schutzes geistigen Eigentums für die eigene Arbeit mit Hackl.


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