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ATTERSEE/MONDSEE. Im Projekt „Pfahlbaukrug und Pfahlbaubier“ haben Forscher des Kuratoriums Pfahlbauten gemeinsam mit Menschen in der Pfahlbau-Region des Salzkammerguts ein Pfahlbaubier und ein dazu passendes Trinkgefäß entwickelt. 

Pavillon in Attersee Foto: Kuratorium Pfahlbau
  1 / 2   Pavillon in Attersee Foto: Kuratorium Pfahlbau

Das Bier ist das Ergebnis einer mehrjährigen Entwicklung der Privatbrauerei Kaltenböck am Attersee, welche sich zum Ziel gesetzt hatte, ein Bier zu brauen, das dem Geschmack eines urzeitlichen Biers möglichst nahe kommt. „Das Bier war zur Zeit der Pfahlbauten schon längst erfunden und wurde höchstwahrscheinlich auch von den Bewohnern dieser Seeufersiedlungen getrunken“, erläutert Henrik Pohl, ein Archäologe, der für das Kuratorium Pfahlbauten das UNESCO-Welterbe der Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen in Oberösterreich betreut.“Wir haben gerne eines der Prachtstücke unserer Sammlung aus den UNESCO-Pfahlbauten von See am Mondsee als Vorbild zur Verfügung gestellt“, berichtet Johannes Pfeffer vom Österreichischen Pfahlbaumuseum in Mondsee mit Blick auf die Entwicklung des Pfahlbaukruges. Auf über 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird im Museum die Geschichte der Pfahlbaukultur des Mondseelandes gezeigt. Auf die Besucher warten Funde und Forschungsergebnisse der Mondseekultur, einer Ausprägung der Jungsteinzeit, die Fundstellen am Mondsee den Namen gaben.

Um die Geschichte des Pfahlbaus einer möglichst breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden eigene Pfahlbaupavillons errichtet. Zwei befinden sich am Attersee, nämlich in Seewalchen und im Ort Attersee, und einer am Mondsee.


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