Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ATTERSEE. Die diesjährige „Atterseewoche – Austrian Classics“ sowie die „Lange Wettfahrt“ wurden trotz schwieriger Wetterbedingungen leistungsstark gemeistert.

Das Feld der Boote auf Vorwindkurs Foto: Sport Consult, Gert Schmidleitner
Das Feld der Boote auf Vorwindkurs Foto: Sport Consult, Gert Schmidleitner

Die „Atterseewoche“ ist mit den großteils über 100 Jahre alten Booten sowie den teilnehmenden Sonderklassen ein beeindruckendes Großevent für Segelbegeisterte. Aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse konnten die Boote erst verspätet auslaufen. Am ersten Tag konnte die Mannschaft der Sonderklasse Fima ihr Können am besten zeigen. Zwei Tage später stimmte das Wetter erneut und somit machte Michael Müller den Tagessieg. Auch das Damen-Team rund um Valentina Richter auf der Sonderklasse Hagen zeigte ein einwandfreies Handling und seglerisches Können.Der Tag darauf stand ganz im Zeichen der „Langen Wettfahrt“. Die „Atterseewoche“ endete traditionell mit einer Wettfahrt auf klassischen Kursen. Auch an diesem Tag holte sich die Mannschaft der Fima den Sieg.

Die „Lange Wettfahrt“

Zum 91. Mal wurde im Rahmen der „Atterseewoche – Austrian Classics“ die „Lange Wettfahrt“ als Bestandteil der „Long-Distance-Challenge“ veranstaltet. Mit 94 teilnehmenden Booten ist dies die teilnahmestärkste Regatta am Attersee. Der traditionelle Kurs verläuft vom Union Yachtclub Attersee (UYCA) in Attersee nach Kammer und über Burgau wieder zum Yachtclub (oder umgekehrt).

Heimtückische Winde

Die wechselhaften Wetterbedingungen hielten die Segelregatta bis zum Schluss spannend. Während der führende Pulk bereits in die Bucht von Burgau einfuhr, setzten andere Segler zu früh auf den Südwind, orientierten sich am östlichen Ufer und blieben dort hängen. Als sich hingegen der Südwind durchsetzte, wurden die Boote, die sich am Ostufer orientiert hatten, mit einer höheren Bootsgeschwindigkeit belohnt. Der Wind veranlasste, dass die Boote ihre Spinnaker und Genaker auspackten – ein sehr seltenes Bild.

Tapfere Sieger

Das Wetterchaos hatte die Mannschaft der Sonderklasse Fima am besten im Griff und konnte sich den Sieg nach berechneter Zeit holen. Der Burgau-Pokal für das schnellste Kielboot nach berechneter Zeit ging ebenso an die Sonderklasse. Den Olympia-Pokal für das schnellste olympische oder ehemals olympische Kielboot gewann Günther Lux (UYCA). Die Besten nach gesegelter Zeit waren die Brüder Eitziger mit einer Zeit von 3 Stunden, 12 Minuten und 53 Sekunden. Auch die Gewinner der „Long-Distance-Challenge“ am Attersee wurden gekührt. Christian Wendl (UYCA) entschied den Sieg für sich, an zweiter Stelle Gerald Truttenberger (SC Kammersee) und an dritter Matthias Poell (UYCA).


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden