Neues Feuer- und Wasserwehrhaus in Au an der Donau
AU/DONAU. Nach nur einjähriger Bauzeit wurde der Neubau des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuer- und Wasserwehr Au an der Donau fertiggestellt und am Sonntag, 25. August feierlich eröffnet.

Das Eröffnungsfest begann mit einer Feldmesse, die Bischofsvikar Johann Hintermaier auf einer zum Altar umfunktionierten Zille zelebrierte. Für den Musikverein Naarn, der das Fest musikalisch begleitete, wurde als Bühne passend ein „schwimmender Tanzboden“ stilisiert. Bei geführten Rundgängen konnten die Besucher, unter ihnen Landtagspräsident Viktor Sigl, Landesrat Wolfgang Klinger, die Abgeordneten zum Nationalrat Sabine Schatz und Nikolaus Prinz, Bundesrat Anton Froschauer und Bezirkshauptmann Werner Kreisl, einen Blick in das neue Haus werfen.
Florian-Ehrenmedaille
Dem Spatenstich im Mai 2018 waren Jahre gründlicher Vorbereitung und Planung vorangegangen, ließ der Naarner Bürgermeister Martin Gaisberger (VP) wissen: „Die Feuerwehr direkt an der Landesstraße anzusiedeln hatte für uns Priorität. Durch das Entgegenkommen der Eigentümerfamilie Pfleiderer und Walderdorff wurde der Ankauf des 3.000 Quadratmeter großen Grundstückes möglich.“ Nach den Plänen des ortsansässigen Architektenteams Bettina Brunner-Krenn und Christoph Egger entstand ein modernes, den technischen Standards entsprechendes Feuerwehrhaus mit Einsatzzentrale, Fahrzeughalle, Schulungsraum, Gerätehaus und Übungsanlagen. Als Zeichen des Dankes überreichten Kommandant Ewald Geisberger, Bezirks-Feuerwehrkommandant Eduard Paireder, Stv. Landesfeuerwehrkommandant Michael Hutterer und Kommandant-Stv. Uwe Mantel Florian-Statuen an die Architekten und an die Feuerwehrhaus-Patin Maria Haas. Bürgermeister Gaisberger wurde mit der Florian-Ehrenmedaille in Bronze ausgezeichnet.
Massive Unterstützung
Zehn Prozent der veranschlagten Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro waren laut dem Land Oberösterreich von der Freiwilligen Feuerwehr Au an der Donau beizusteuern gewesen, die zu einem wesentlichen Teil durch Eigenleistungen erbracht werden konnten. „7.200 Arbeitsstunden wurden von den Kameraden und Helfern geleistet. Darüber hinaus hat die gesamte Bevölkerung - Privatpersonen und Firmen - uns beispielsweise bei der Bausteinaktion massiv unterstützt“, sagte Kommandant Ewald Geisberger voller Dank und Freude.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden