Tina will Dracula "schnäuzen"
BAD GOISERN. Tina Unterbergers Vorfreude ist unbändig. Was verständlich ist, denn just in Kühtai, wo am 10. und 11. Dezember die Naturbahnrodler in die neue Saison starten, feierte die Bad Goiserin im Vorjahr ihren ersten Weltcup-Sieg.

Zuletzt trainierte die Spitzenrodlerin in Kühtai auf einer speziell eingerichteten Strecke. Und sie hat laut eigenem Bekunden „Blut geleckt“. „Endlich geht es wieder los. Ich kann den ersten Start kaum erwarten“, so der „Rodelfloh“. Im Wissen, dass bei einem Parallel-Bewerb alles passieren kann: „Im Vorjahr wär ich fast in der ersten Runde rausgeflogen – und am Ende stand ich ganz oben. Das Rodeln kann ganz schön verrückt sein.“ Unterberger hofft auch, dass sie einen Vorteil aus den technischen Regeländerungen zieht. „Es war ja zuletzt immer so, dass uns die Italienerinnen auf den Geraden paniert haben. Und ich mit meinem geringen Gewicht hab“ da dann gleich die doppelte Watschen kassiert.“ Hoffnungen hegt das Rodel-Ass auch hinsichtlich der WM im rumänischen Vatra Dornei Anfang Februar. „Da werden wir runterfahren und den Dracula schnäuzen“, meint die Teamkapitänin unverkennbar goiserisch. Ihr großer Wunsch: „Eine Medaille, denn bei Weltmeisterschaften bin ich bisher immer leer ausgegangen. Die Bahn in Rumänien liegt mir aber.“


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