Wertschöpfung bleibt in der Region
BAD HALL. Seit einem Jahr gibt es den Verein Haller-Regio-Kistl. 27 landwirtschaftliche Betriebe bieten in der sogenannten FoodCoop ihre Produkte an.

Mit der Unterstützung der SPES Zukunftsakademie Schlierbach hat eine Handvoll Konsumenten und Direktvermarkter den Verein gegründet. Damit ist es möglich, regionale Lebensmittel aus dem Kurbezirk zu beziehen und gleichzeitig die Direktvermarkter in der Nachbarschaft zu stärken. Die Vereinsmitglieder können online über die Homepage www.haller-regio-kistl.at Produkte auswählen und bestellen und diese dann immer freitags am Nachmittag bei der Ausgabestelle beim ehemaligen Feuerwehrdepot Bad Hall (Pesendorfer Straße 8b; direkt an der B122) abholen. Das Haller-Regio-Kistl versteht sich als Zusatzangebot zum bestehenden Bauernmarkt, ist aber kein klassischer Online-Shop.
Alles ehrenamtlich
Der Verein erledigt anfallende Arbeiten wie Ausgabedienst, Werbung, Produzentenbetreuung gemeinschaftlich und ehrenamtlich. Das Haller-Regio-Kistl als sogenannte FoodCoop stellt eine Alternative zum gängigen Lebensmittel- und Agrarsystem dar: Die Anonymität zwischen Produzent und Konsumenten wird aufgehoben - es wird versucht aufeinander zuzugehen. Lange Transportwege werden vermieden. Die Lebensmittel werden saisonal, handwerklich und zu fairen Preisen produziert und angeboten.


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