E-Moped löste Wohnhausbrand aus
BAD ISCHL. Ein in einem Holzschuppen an ein Ladegerät angestecktes Elektromoped dürfte die Ursache für einen Wohnhausbrand gewesen sein, der am Nachmittag des 28. Juli im Knappenweg ausbrach. Die Rauchsäule war von weitem zu sehen.

Laut der Aussage eines 21-jährigen Bewohners, ging der Brand von einem in einem Holzschuppen untergestellten Moped aus, das angesteckt und in Betrieb gewesen sein dürfte. Die Flammen schlugen aus dem Bereich des Akkus über die Sitzbank des Mopeds nach oben, und griffen zunächst auf den Schuppen und anschließend auf den Balkon des daneben stehenden Gebäudes über. Durch die Wandvertäfelung des Hauses fraß sich das Feuer weiter, es bildeten sich weitere Brandherde bis zum Dachgeschoss. Vierzehn Atemschutztrupps der Ischler Feuerwehren und Feuerwachen waren im Einsatz, ein Mitglied der Feuerwehr wurde leicht verletzt. Unter anderem musste im Dachgeschoß die Decke geöffnet werden, um die darunter liegenden Brandherde bekämpfen zu können. Von außen öffnete ein Atemschutztrupp den Giebel. Unterstützt wurde der Einsatz durch zwei Wärmebildkameras und die Drohne der Hauptfeuerwache, die der Einsatzleitung einen Überblick von Oben beschaffte. Sowohl der Holzschuppen als auch das Einfamilienhaus wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Laut Polizei wird der Gesamtschaden mit über 250.000 Euro angenommen.
Insgesamt standen 119 Männer und Frauen der Feuerwehren Bad Ischl und Pfandl, sowie den Feuerwachen Sulzbach, Reiterndorf und Rettenbach mit 16 Einsatzfahrzeugen im Einsatz, ebenso zwei Sanitätseinsatzwägen des Roten Kreuzes Bad Ischl. Die Aufnahme des Schadensereignisses erfolgte durch eine Sektorstreife der Polizeiinspektion Bad Ischl und einem Brandsachverständigem.


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