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Bad Ischl. In der Stollenanlage Perneck des Bundesheeres ging eine neue Erdbebenmessstation der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Betrieb.

Das Herzstück der Anlage in Perneck: die hochempfindlichen Sensoren Foto: Simader
Das Herzstück der Anlage in Perneck: die hochempfindlichen Sensoren Foto: Simader

„Dass der Standort hier gewählt wurde, hat geometrische Gründe, weil wir das Erdbebenmessnetz in Österreich seit zwei Jahren verdichten. Eine weitere Komponente ist die weltweite Überwachung von Atomtests. Auch diese werden von der Station registriert und kommen damit der Friedenssicherung zugute“, betonte Wolfgang Lenhardt, Abteilungsleiter Geophysik der ZAMG. Durch den Standort tief im Stollen werden Umwelteinflüsse wie z. B. der Straßenverkehr weitgehend eliminiert und die Messungen liefern genauer auswertbare Ergebnisse.


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