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BAD ISCHL/LINZ. Nach dem Suizidversuch zweier Mädchen am BG/BRG Bad Ischl in der Vorwoche verweisen Experten auf die Vielzahl an Info-Angeboten.

Das Expertengremium verweist auf bestehende Hilfsangebote. Foto: Steinparz/LSR OÖ
Das Expertengremium verweist auf bestehende Hilfsangebote. Foto: Steinparz/LSR OÖ

Am Dienstag der Vorwoche hatte der Klassenvorstand einer 3. Klasse am Nachmittag von zwei Schülerinnen eine „Entschuldigung“ für Fehlstunden erhalten. Der Lehrer wurde stutzig und öffnete den Brief. In diesem kündigten die 13-Jährigen ihren Selbstmord noch im Schulgebäude an. In einer Toilette fand der vom Lehrer zusammengestellte Suchtrupp wenig später die beiden Mädchen. Eine der beiden lag bereits bewusstlos auf dem Boden und drohte zu ersticken. Ihre Schulkollegin blutete stark an aufgeschnittenen Armen. Eine zufällig anwesende Mutter einer anderen Schülerin leistete sofort Erste Hilfe. Die beiden Mädchen wurden ins Spital gebracht, wo die Lebensgefahr gebannt werden konnte. Laut ihren Angaben hatten sich die Mädchen von der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ inspirieren lassen.

Online-Unterstützung für Kinder, Eltern und Lehrer

Die vom Landesschulrat einberufenen Experten betonen, dass die Gesellschaft für dieses Gewalt-Thema wieder mehr sensibilisiert werden müsse und vermehrt auf die Angebote für hilfesuchende Eltern, Kinder und Lehrer hingewiesen werden solle. An den Schulen gebe es bereits eine Vielzahl an Vorträgen, Workshops und Beratungsmöglichkeiten. Auf www.edugroup.at ist ein Informationspaket mit allen wesentlichen Angeboten abrufbar. Auch auf www.gewaltpraevention-ooe.at gibt es entsprechende Beratung für Eltern, Lehrer und Schüler.<


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