Nach Abstimmung steht „Kaisereis“-Zukunft auf der Kippe
BAD ISCHL. Um das Eislauf-Spektakel im Kurpark im heurigen Ausmaß auch im nächsten Winter finanzieren zu können, wollte der Vorstand des Tourismusverbandes die Interessensbeiträge seiner Mitglieder drastisch erhöhen. Bei der Abstimmung fand sich allerdings keine notwendige Zweidrittel-Mehrheit.

Obwohl die Organisatoren in der Premierensaison mit Einnahmen von 60.000 Euro rechnen, wären weitere 160.000 Euro nötig, um das Eis-Spektakel auch im Winter 2018/19 zu ermöglichen. Denn immerhin sind für das Herumflitzen auf der 1.200 Quadratmeter großen Eisfläche 100.000 Liter Wasser und 60.000 Laufmeter Kühlschläuche nötig.
Tourismusvorstand wollte Mindestbeitrag verdoppeln
All die tolle Resonanz von Bevölkerung und Medien auf auf das „Kaisereis“-Spektakel im Kurpark nutzte nichts – anstelle der für eine Zweidrittelmehrheit notwendigen 68 Stimmen, votierten nur nur 52 Stimmberechtigte für den Vorstandsvorschlag. Damit ist die Zukunft des „Kaisereis“ ungewiss. Der Vorschlag hätte mehr als eine Verdoppelung der Abgaben für die Unternehmen bedeutet (zwischen 0,44 und 1,18 Prozent des Umsatzes). Die betroffenen Ischler Betriebe hätten somit 760.000 anstatt der gesetzlich vorgeschriebenen 350.000 Euro zahlen müssen – zuviel für die meisten Mitglieder. Die Enttäuschung über die Abstimmungsniederlage beim Tourismusverband-Vorstand war entsprechend groß.
Private Sponsoren gesucht
Nach dem ersten Schock setzt man nun alle Hebel an, um das „Kaisereis“ im XXL-Format zumindest für die nächste Saison zu retten. Bürgermeister Hannes Heide (SP) setzt dabei auf privates Sponsoring: „Diesbezüglich laufen bereits Gespräche mit potentiellen Förderern. Auch kleinere Beträge helfen, wenn es viele sind. Zudem werden wir aber auch nochmals die Kalkulation überprüfen und die Kosten und Effekte genauer evaluieren. Da gibt´s zur Zeit noch etwas „unscharfe“ Zahlen.


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07.01.2018 17:41
Kaisereis Bad Ischl
Ist das nicht ein bisschen übertrieben hätte gereicht wie es früher war nicht in so einem großen und teuren Ausmaß und erst jetzt das finanzielle prüfen dafür ist es zu spät, das ist wie beim Hausbau wenn man nicht kalkuliert dann ist man zum scheitern verurteilt und warum sollten die Betriebe eine höhere Abgabe zahlen ist sicher schon genug Gemeindesteuern zu berappen. Sollten die Herrschaften das bezahlen die diese Angelegenheit bestellt haben.Also viel Glück für das Kaisereis 2018/19.