Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BAD ISCHL. Das Vorhaben der SPÖ, das Ischler Parkbad an die „Kinderfreunde GmbH“ zu verpachten, stieß bei ÖVP und FPÖ auf Widerspruch.

Im Sommer beliebt, aber nicht kostendeckend: das Ischler Parkbad Foto: Hörmandinger
Im Sommer beliebt, aber nicht kostendeckend: das Ischler Parkbad Foto: Hörmandinger

Das Parkbad der Stadtgemeinde Bad Ischl verursacht jährlich einen Abgang von über 160.000 Euro, die Einnahmen aus dem Kartenverkauf beliefen zuletzt auf rund 50.000 Euro. Seit rund fünf Jahren sucht man immer wieder Lösungen für effizienteren Betrieb – bisher ohne durchschlagenden Erfolg. Nun erfolgte eine Ausschreibung, auf die sich einzig die SPÖ-nahe Naturfreunde GmbH meldete, die in Bad Ischl bereits eine Kletterhalle betreibt. Deren Idee: Bei Schönwetter soll das Personal der Kletterhalle im Freibad eingesetzt werden – und umgekehrt bei Schlechtwetter in der Halle. Insbesondere die FP kritisierte das Vorhaben heftig.

Vertrauensmangel bei FPÖ

Es gebe ein „Vertrauensmanko“ gegenüber dem potentiellen Pächter. Ein Kinderfreunde-Mitglied habe einst im Parkbad gearbeitet – und zwar ziemlich schlampig und sorglos. Laut FP-Fraktionsobmann Klaus Wallerstorfer seien damals Pumpen nicht gewartet worden, im Erste- Hilfe-Raum habe es „furchtbar“ ausgesehen und Duschen hätten vorgeschriebene Mindesttemperaturen nicht mehr erreicht. Als Beweis präsentierte er Fotos, Namen von Verantwortlichen nannte er allerdings trotz Aufforderung nicht.

SPÖ spricht von „Schmutzkübelkampagne“

SP-Gemeinderat Josef Pilz sprach hingegen von einer „Schmutzkübelkampagne“: „Keiner hat Lösungen für eine Verbesserung, aber Hauptsache man schreit gegen das einzige Angebot.“ SPÖ, Grüne und ÖVP-Mandatarin Ursula Bittner stimmten schließlich mehrheitlich für die Vertragsunterzeichnung.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden