Ischler Bürgermeister Hannes Heide zieht fix ins EU-Parlament ein
BAD ISCHL. Auch wenn der SPÖ-Listenfünfte Hannes Heide etwas weniger vor die Medien trat als seine Mitstreiter, im Land unterwegs war er dafür ordentlich was sich mit 12.452 Vorzugsstimmen bezahlt gemacht hat.

Unter dem Titel „Unser Bürgermeister für Europa“ war Bad Ischls Stadtchef Hannes Heide die letzten Wochen im Wahlkampf unterwegs. Den Schwerpunkt seines EU-Wahlkampfes legte Heide dabei auf den Kontakt zu den Menschen. Im Rahmen der Regionentouren besuchte der Spitzenkandidat der oberösterreichischen Sozialdemokratie alle Bezirke Oberösterreichs. Im eigenen Bezirk Gmunden fanden darüber hinaus noch zahlreiche Veranstaltungen statt.
Gipfeltreffen auf Bad Ischler Hausberg
Neben vielen Besuchen auf Wochenmärkten, zahlreichen Zusammenkünften und unzähligen geführten Gesprächen zählten zu den Höhepunkten des regionalen Wahlkampfes sicherlich das EU-Festival im Leharkino sowie das Bürgermeister-Gipfeltreffen auf der Katrin. Dazu waren nämlich die Bürgermeister aus ganz Oberösterreich geladen. Gemeinsam wurde eine kommunalpolitische Erklärung für die Europäische Union auf den Weg gebracht. Ein Highlight war sicher auch der gemeinsame Wahlkampfabschluss der SPÖ Oberösterreich und der Sozialen aus Salzburg. Dazu kamen über 1.000 Menschen ins Kongress- und Theaterhaus Bad Ischl, um Hannes Heide in der letzten Phase des Wahlkampfes zu unterstützen.
Einzug ins europäische Parlament
„Der intensive Wahlkampf und die Tour durch die Gemeinden haben sich gelohnt. Ich bedanke mich bei allen, die mich unterstützt und mir eine Vorzugsstimme gegeben haben“, sagt Hannes Heide. Der oberösterreichische Spitzenkandidat wird fix ins Europäische Parlament einziehen. Insgesamt 12.452 Menschen (davon 11.647 in Oberösterreich) haben dem Bad Ischler Bürgermeister eine Vorzugsstimme gegeben. „Ich sehe das Ergebnis als eine Bestätigung, dass ich meine Botschaften und Visionen für Europa gut rüberbringen konnte. Das bekräftigt meine Entscheidung in die EU-Politik zu gehen.“
Offen lässt sich Heide noch, wie es in der Kaiserstadt weitergeht. „Ich muss erst wissen, welche Aufgaben jetzt auf mich zukommen“, sagt der Stadtchef und schließt dabei nicht aus im Bürgermeisteramt zu bleiben.


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