Ischler Stadtchef bleibt Linie treu

Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 20.09.2019 08:11 Uhr

BAD ISCHL. In der Kaiserstadt läuft der Feinschliff zur Kulturhauptstadt auf Hochtouren, aber auch andere Projekte kommen dabei nicht zu kurz.

Tips: Sie sind vor Kurzem ins EU-Parlament eingezogen. Ist schon absehbar, ob Sie den Ischlern als Bürgermeister erhalten bleiben oder sind Sie bereits um einen Nachfolger bemüht?

Hannes Heide: Die Situation, dass ein Bürgermeister, der sich mit dem Gedanken zu beschäftigten hat, sein Amt früher oder später niederzulegen, plötzlich seinen Vizebürgermeister, der eine große Stütze war, verliert, ist nicht einfach. Dass Sepp Reisenbichler eine große Lücke hinterlassen hat, war in den letzten Wochen und Monaten zu spüren. Generell stehe ich aber zu dem, was ich schon immer gesagt habe: Ich will zumindest so lange Bürgermeister bleiben, bis die Entscheidung bezüglich der Kulturhauptstadt 2024 gefallen ist. Das wird Mitte November sein. Zudem stehen die Veröffentlichung eines Berichts des Bundesrechnungshofes und die Entscheidung über eine Feststellungsklage betreffend dem Hotelbau beim Kongresshaus an. In diesen beiden Angelegenheiten sehe ich es als meine Verantwortung an, in meiner Funktion als Bürgermeister zu agieren. Ich darf aber versichern, ich werde bald meine endgültige Entscheidung bekanntgeben.

Tips: Welche Projekte haben für Sie als Stadtchef derzeit Priorität?

Hannes Heide: Zum einen ist die Vorbereitung auf den Jurybesuch und das abschließende Hearing für die Vergabe der Europäischen Kulturhauptstadt 2024 sehr intensiv. Ein engagiertes Team macht mich sehr zuversichtlich, dass das Salzkammergut seine Chance wahren kann. Ich gehe auch davon aus, dass wir für unseren ambitionierten Schulbau auf dem Kreuzschwesternareal die nächsten konkreten Schritte setzen können: Das heißt den Abbruch eines nicht mehr genutzten Gebäudeteils auszuführen und 2020 mit dem Bau zu beginnen. Es freut mich zudem, dass wir gerade eine weitere Krabbelgruppe in Rettenbach einrichten konnten. Das musste schnell gehen und ist auch gelungen. Damit können wir allen, die einen Krabbelstubenplatz benötigen, auch einen anbieten.

Tips: Wie läuft es mit der Umsetzung der Sanierungsprojekte?

Hannes Heide: Bad Ischl hat nach wie vor eine ganz Reihe von engagierten Projekten und Vorhaben in Vorbereitung bzw. Umsetzung. Die Umbauarbeiten am Nebengebäude der Lehár-Villa gehen ins Finale. Für 2020, ein Lehár-Jahr, streben wir großzügige Sanierungsmaßnahmen für die Villa selbst an. Begehungen mit Bundesdenkmalamt und Landeskulturdirektion fanden bereits statt. Dringlich ist auch der Zubau für die Volksschule Pfandl, wo die neuen Förderungen nun festgelegt sind.

 

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