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BAD KREUZEN. Im Dezember hat Margarete Natschke bei einem verheerenden Brand ihren Sohn und ihren Lebensgefährten verloren. Bei der Spendenübergabe mit dem Lions Club und den Leos Perg hat die 66-Jährige über die tragischen Ereignisse und ihren Neuanfang gesprochen.

Lions Club Perg-Präsident Christoph Egger, Helmut Bitzan, Margarete Natschke, Michael Wimmer, Leos-Präsident Martin Tinschert und Helmut HagerFoto: mip

„Es war alles furchtbar in dieser Nacht. Ich wollte selbst noch hin-einlaufen, weil mein Sohn so geschrien hat, aber ich hab es nicht geschafft. Ich wäre selbst auch draufgegangen“, erinnert sich die pensionierte Handarbeitslehrerin an die Nacht, in der sie alles verloren hat. „Der Tag des Begräbnisses war der schlimmste in meinem Leben. Nach allem bin ich froh, dass ich jetzt bald wieder nach Hause kann“, so Margarete Natschke.

„Ich wusste gleich, dass ich wieder zurück will ins Haus“

Inzwischen geht es ihr wieder den Umständen entsprechend gut. Unglaublich bewegend, wie die krisengebeutelte Frau in die Zukunft blickt. Neben zwei ihrer liebsten Menschen hat sie auch ihr ganzes Hab und Gut verloren. Doch jetzt wird alles wiederaufgebaut. „Es ist mein Lebenswerk gewesen. Ich wusste gleich, dass ich da wieder einziehen will“, so die 66-Jährige. „Meine Familie hat mir sehr viel abgenommen. Und auch in der Gemeinde habe ich so viel Hilfe erfahren. Ich bin nicht allein, das macht einen stark“, bedankt sich die Kreuznerin bei allen, die sie unterstützt haben.

„Die Geister im Haus fürchte ich nicht ... im Gegenteil. So werden meine Männer immer bei mir sein“, ist Natschke überzeugt. All das Negative aus der Vergangenheit will sie durch ein Räucherritual vertreiben lassen und sich ihr neues Haus vom Pfarrer segnen lassen.

Tips-Leser, Lions und Leos zeigen großes Herz

Damit sich Margarete Natschke viele der kleinen Dinge, die man im Alltag braucht, wieder kaufen kann, wurde gleich nach dem tragischen Ereignis vom Lions Club Perg ein Spendenkonto eröffnet. Auch die Tips-Leser haben die Aktion unterstützt. Gemeinsam mit dem Leos Club konnte nun ein namhafter Geldbetrag übergeben werden. „Wir können das menschliche Leid nicht lindern, aber das Geld kann zumindest kleinere Sorgen lösen“, so die beiden Präsidenten Christoph Egger und Martin Tinschert.


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