Freiwillige Feuerwehr Bad Leonfelden: Rückblick auf das vergangene Jahr

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Victoria  Preining Victoria Preining, Tips Redaktion, 14.01.2020 18:00 Uhr

BAD LEONFELDEN. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Leonfelden zog Anfang Jänner über das vergangene Jahr Bilanz.

Anfang Jänner blickte die Freiwillige Feuerwehr Bad Leonfelden auch dieses Jahr traditionellerweise auf das vergangene Jahr zurück. Dabei betrachteten sie ein Jahr, bei dem die Mitglieder im Schnitt alle 1,5 Tage ausrücken mussten. Insgesamt 2.131 Stunden waren sie dafür im Einsatz. Zählt man auch die Übungen, Übungsvorbereitungen, Wartungsarbeiten sowie allgemeine administrative Tätigkeiten dazu, so kommt die Feuerwehr auf insgesamt 8.927 Stunden. 

Was die Einsätze betrifft, gab es im Jahr 2019 insgesamt 236 davon. Diese teilen sich in 187 technische - dazu gehören zum Beispiel Kranarbeiten, Aufräumarbeiten nach Unfällen, das Entfernen von Schnee und Lotsendienste - und 49 Brandeinsätze - davon neun Brandeinsätze, wie etwa der Brand am Dach eines Lebensmittelmarktes am Neujahrstag 2019, der Brand einer Selchkammer und ein Heckenbrand. 

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Feuerwehr  eine Steigerung von 26 Prozent: 2018 gab es insgesamt 187 Einsätze mit 1.639 Stunden.

27.770 Euro wurden ausgegeben

Im Jahr 2019 gab die Freiwillige Feuerwehr insgesamt 27.770 Euro für Neuanschaffungen, Wartungen und Reparaturen aus. In dieser Summe ebenfalls mit einberechnet wurden die Treibstoffkosten in Höhe von 5.090 Euro. Ein großes Problem in Bezug auf die Planungssicherheit sei der LastKran (Baujahr 1987) gewesen. Dieser wird als Begleitfahrzeug für den Bergekran eingesetzt. Trotz einer Zusage in der GEP werde hier eine Entscheidung immer wieder aufgeschoben. Laut der Feuerwehr komme es bei dem Fahrzeug laufend zu Schäden und die Suche nach Ersatzteile gestalte sich sehr schwierig. Die Feuerwehr hoffe aber auf eine zufriedenstellende Lösung in absehbarer Zeit. 

Verschoben wurde die Anschaffung eines neuen hydraulischen Bergegerätes auf das Jahr 2020. Ob es noch weitere Investitionen geben wird, hänge außerdem von einer Entscheidung betreffend des Begleitfahrzeuges ab. Diese würden auch ein Lagersystem beziehungsweise ein Gerät zur Entnahme betreffen.

Die Anschaffung eines neuen hydraulischen Bergegerätes hat sich auf 2020 verschoben. Weitere Investitionen hängen noch sehr stark von einer Entscheidung betreffend Begleitfahrzeug ab. Diese Entscheidungen betreffen auch ein Lagersystem bzw. ein Gerät zur Entnahme.

Lösung für Mitgliederwerbung gesucht

Laut der Bilanz sind 128 Menschen Mitglied der FF Bad Leonfelden. Davon sind 75 aktiv, 32 in der Reserve, acht Einsatzberechtigte und 13 Jugendfeuerwehrleute. 

Vor allem was die Feuerwehrjugend angehe, habe diese in den vergangenen Jahren wieder zugenommen. Die Jugendlichen legten neun Leistungsabzeichen ab. Zusätzlich gab es Aktionen wie ein Skitag, das Feuerwehrlager in Erdmannsdorf und der Bezirkswandertag. 

Was das Finden von neuen Mitgliedern angeht, sei das im städtischen Bereich laut der Feuerwehr eher problematisch. Gerade zuziehende Personen würde man oft nicht kennen. Deswegen sucht man hier derzeit mit einer Agentur nach Lösungen. Danach soll es ein Konzept für die Werbung von Mitgliedern geben.

Viele Schulungen absolviert

Auch im vergangenen Jahr wurde in Bad Leonfelden viel Wert auf die Aus- und Weiterbildung der Kameraden gelegt. An 56 Tagen nahmen 14 Mitglieder an Schulungen im Landesfeuerwehrkommando bzw. an Bezirksschulungen teil. Dieser absolvierten sie, in dem sich die Mitglieder entweder Urlaub oder Zeitausgleich nahmen. Elf Kameraden legten ein  Leistungsabzeichen ab, eine Mannschaft machte erstmals das Branddienstleistungsabzeichen. 

 

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