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BAD ZELL/LINZ. Wenn Barbara Lara Fabian ihre rote Clownnase aufsetzt, dann hat Frau Doktor Leni Larifari ihren großen Auftritt. Eine Frau Doktor ist sie zwar nicht wirklich, aber dank ihres Einsatzes vergessen die Patienten im Krankenhaus zumindest für einige Momente ihre Sorgen und Schmerzen.

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Als Cliniclown betreut Barbara Lara Fabian, die in Bad Zell und Linz wohnt, zur Zeit die Palliativstation St. Louise bei den Barmherzigen Schwestern in Linz und die Akutgeriatrie und Remobilisation im Kepler Uniklinikum 3 (vormals AKH) in Linz. „Ich bin seit neun Jahren „nur“ auf Stationen mit Erwachsenen im Einsatz, weil ich so viele Lebensalter wie möglich in mein Leben integrieren möchte und mich alle Lebensabschnitte interessieren“, erzählt die 39-jährige Kindergartenpädagogin, die zuvor sieben Jahre auf der Kinderstation in Steyr die Lachmuskeln strapazierte.

Aber: Lustig sein reicht bei weitem nicht aus um Cliniclown zu sein. Nach einem Aufnahmeverfahren folgt eine fundierte Ausbildung in vielen Bereichen, unter anderem auch speziell für den Umgang mit Demenzkranken oder palliativen – also unheilbar kranken – Patienten. „Ich habe die schönste, außergewöhnlichste Arbeit der Welt, wenn ich im Krankenhaus unterwegs bin. Ich erlebe große Bereicherung und viel Humor und ich bin stolz darauf, so etwas Besonderes machen zu dürfen“, sagt Fabian. Sie möchte als Cliniclown Erleichterung und Entspannung bringen und auf die schönen Momente des Lebens schauen oder sie gemeinsam neu entstehen lassen. Gerade weil sie auch viel mit Palliativ-Patienten arbeitet, ist es ihr wichtig, Momente der Hoffnung und des Lächelns zu kreieren. Das Schönste an ihrer Arbeit sei, wenn jemand zum Beispiel laut Personal nicht mehr reagiere, aber bei ihrem Besuch immer wacher werde. Aber auch, wenn Gefühle zum Fließen gebracht werden. Tränen oder Freude, vielleicht sogar Wut und Ärger, ein herzlicher Blick oder ein breites Lächeln oder Lachen, das tief berührt und das Leben in besonderer Weise bereichert.


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