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BAUMGARTENBERG/ ENNS. Hidden Champions zeichnen sich dadurch aus, dass sie in Nischenmärkten besonders erfolgreich sind. Charakterisiert sind sie mit hoher Spezialisierung, Kundennähe, Innovation und Technologieführerschaft. Investitionen in Forschung und Entwicklung sind Basis für internationalen Erfolg.

Eisenbeiss-Geschäftsführerin Valborg Burgholzer-Kaiser. Fotos: Bachler
  1 / 2   Eisenbeiss-Geschäftsführerin Valborg Burgholzer-Kaiser. Fotos: Bachler

Oberösterreich hat aktuell eine Forschungs- und Entwicklungsquote (F&E-Quote) von 3,18 Prozent. „Da sind wir auf gutem Weg, haben aber Aufholbedarf im Vergleich zu anderen industriestarken Regionen“, so Günter Rübig, Obmann der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Er betont das Ziel einer vierprozentigen F&E-Quote bis 2020 und somit eine Steigerung der Forschungsausgaben im öffentlichen Bereich. Bei der angewandten Forschung ist Oberösterreich österreichweit führend. Ein Fünftel des Volumens der Basisprogramme der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geht nach Oberösterreich.

Zwei Vorzeigeunternehmen

Beispiele für Hidden Champions sind das Beschichtungsunternehmen Hueck Folien in Baumgartenberg und der Getriebespezialist Eisenbeiss in Enns. Beides Familienunternehmen, die in ihren Nischen international sehr erfolgreich sind. Bei Hueck Folien beträgt die F&E-Quote, gemessen am Umsatz von 52,5 Millionen Euro, 8,6 Prozent. Innovativ, zuverlässig und nutzenorientiert so ihr Leitspruch für ein erfolgreiches Unternehmen. Eisenbeiss produziert, laut Geschäftsführerin Valborg Burgholzer-Kaiser, jährlich 900 Getriebe, die sich in Cornflakes und Pasta-Extrusionsanlagen aber auch in Gasmotoren befinden. Mit 190 Mitarbeiter und einer Exportquote von 95 Prozent, schaffen sie in diesem Jahr voraussichtlich einen Umsatz von knapp 40 Millionen Euro. 


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