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BEHAMBERG. Gemeindevertreter aus Ober- und Niederösterreich trafen sich in Behamberg zum zweiten Vernetzungstreffen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit trägt bereits erste Früchte.

Neben den acht Gemeinden der Kleinregion Mostviertel Ursprung (Behamberg, Ennsdorf, Ernsthofen, Haag, Haidershofen, St. Pantaleon-Erla, St. Valentin und Strengberg) waren auch Vertreter aus Dietach, Enns, Steyr und St. Ulrich dabei. Foto: Haselsteiner

Der Diskussionsschwerpunkt 2017 lautete „Bildung, Soziales und Generationen“. Die Palette der Themen war dabei durchaus vielfältig: Tagesmütter, grenzüberschreitender Kindergarten- und Schulbesuch, Einsatz von Streetworkern, Seniorenbetreuungseinrichtungen, psychiatrische und soziale Notdienste, Berufstrainings für Schüler, Essen auf Rädern oder Kinder-, Schüler- und Ferienbetreuung.

Blaulichtorganisationen kooperieren

Dass diese Vernetzungstreffen ein sehr lösungsorientiertes Format sind, beweist der Rückblick auf 2016. „Die Kommunikation und Verständigung der Blaulichtorganisationen über die Bundesländergrenzen hinweg war ein großes Problem, denn gerade im Ernstfall zählt jede Sekunde“, sagt Behambergs Bürgermeister Karl Josef Stegh (ÖVP), er ist auch Obmann der Kleinregion Mostviertel Ursprung, die zu den Vernetzungstreffen einlädt. Durch das Projekt Grenzalarm wird eine Lösung dieser Misere angestrebt.

Schulbusse im Grenzverkehr

„Die Anschaffung von Digitalfunkgeräten sowie der Austausch und die Ergänzung von Gebäudedaten in Kooperation mit den Alarmzentralen in Linz und Amstetten verbessern die Einsatzzeit. Das kann zukünftig im Ernstfall Leben retten“, betont Stegh. Auch die Situation beim grenzübergreifenden Schulbusverkehr, die 2016 besprochen wurde, konnte seitdem für beide Seiten deutlich verbessert werden – etwa durch die gegenseitige Öffnung von Bushaltestellen für die unterschiedlichsten Verkehrslinien und -verbände.


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