Großbrand in Mattighofen: Ursache geklärt (Update 4. März, 9.30 Uhr)

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Theresa Senzenberger Theresa Senzenberger, Tips Redaktion, 02.03.2021 15:10 Uhr

MATTIGHOFEN. Ein Großbrand brach am frühen Dienstagnachmittag, 2. März, in Mattighofen aus. Den Einsatzkräften zufolge stand die ehemalige Lederfabrik Vogl in Flammen. Nun konnten die Ermittler auch die Brandursache feststellen.

Update am 3. März, 8.45 Uhr

Sieben Feuerwehren mit rund 70 Einsatzkräften waren seit kurz nach 13 Uhr im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. 

Bereits bei der Anfahrt der Helfer war eine massive Rauchsäule über dem Stadtgebiet zu erkennen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen meterhohe Flammen aus dem zweiten Obergeschoss der Nordseite des fünfstöckigen Lagergebäudes.

Atemschutztruppen durchsuchten sofort die stark verrauchten Stockwerke nach abgängigen Personen. Gleichzeitig wurde ein massiver Löschangriff auf drei Gebäudeseiten begonnen, um ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

Für die Nachlöscharbeiten im weitläufigen Gebäude waren mehrere Atemschutztrupps notwendig. Da die gelagerten Materialien eine hohe Brandlast aufweisen, wurde eine Brandwache eingerichtet.

Der Umfang der Brandschäden und die Brandursache sind noch unklar. 

Update am 4. März, 9.30 Uhr

Technischer Defekt verursachte Brand

Das Landeskriminalamt, der Sachverständige der Brandverhütungsstelle Linz sowie der örtlichen Polizeistreife ermittelten die Brandursache. Dabei stellte sich heraus, dass der Brand vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst worden war.

Das Feuer ging vom zweiten Obergeschoß des Firmengebäudes aus. Dort befanden sich abgetrennte Bereiche, die als Lagerräume vermietet waren und zum größten Teil über eine Stromversorgung verfügten. Das gelagerte Material und die Beschaffenheit der Trennwände begünstigten die Ausbreitung des Feuers auf die jeweils angrenzenden Abteile. Fremdverschulden wird anhand des jetzigen Ermittlungsstandes ausgeschlossen.

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Kommentare

  1. Andreas Maislinger
    Andreas Maislinger02.03.2021 18:56 Uhr

    Haus der Verantwortung in Braunau am Inn - Darf ich an das Projekt Haus der Verantwortung vom Februar 2000 erinnern? Vor mehr als zwanzig Jahren haben sich der damalige Bürgermeister, die Vorsitzenden aller Gemeinderatsfraktionen und der Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Hofrat Florian Kotanko einstimmig dafür ausgesprochen und in der Folge haben über tausend BraunauerInnen die Initiative "Braunau setzt ein Zeichen" unterschrieben.

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