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SCHALCHEN. Eine 55-jährige Autofahrerin aus dem Bezirk Braunau wurde am Dienstag, 1. Februar, auf einem unbeschränkten Bahnübergang in Schalchen von einem Zug erfasst und starb noch an der Unfallstelle.

Foto: RK Perg/Symbolbild
Foto: RK Perg/Symbolbild

Die 55-Jährige war gegen 17 Uhr im Gemeindegebiet von Schalchen auf der Unterlochner Gemeindestraße in Fahrtrichtung Furth unterwegs und wollte den mit Andreaskreuzen gesicherten Bahnübergang Unterlochen überqueren. Dabei dürfte sie einen aus Mattighofen kommenden ÖBB-Triebwagen mit vier Passagierwagons übersehen haben.

Obwohl der Zug ein akustisches Signal abgab und eine Vollbremsung einleitete, kam es zu einem Zusammenstoß. Der Zug touchierte die Beifahrerseite des Pkw und das Auto wurde in eine angrenzende Wiese geschleudert. Die Lenkerin zog sich dabei schwere Verletzungen zu und erlag diesen noch an der Unfallstelle.

Schwerer Schock

Der Lokführer, ein 31-Jähriger aus dem Bezirk Braunau, blieb unverletzt. Er erlitt allerdings einen schweren Schock und wurde deshalb vom Roten Kreuz in das Krankenhaus gebracht.

Die 26 Passagiere blieben unverletzt. Die Bahnstrecke Mattighofen/Braunau war für die Dauer der Aufräumarbeiten circa eineinhalb Stunden gesperrt.


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