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BRAUNAU. Obwohl die älteste Stadt des Innviertels nicht am Meer liegt, war hier von 1915 bis Ende des Ersten Weltkrieges die K. u. K. Marineakademie untergebracht. Genau ein Jahrhundert später wird die Sonderausstellung „100 Jahre Marineakademie Braunau am Inn & Mare Vostrum - auf den Spuren der österreichischen Seefahrt“ eröffnet.

Am 26. Juni 1915 kamen die ersten Marinezöglinge mit einem Sonderzug nach Braunau zur K. u. K. Marineakademie. Noch bis Ende des ersten Weltkrieges war diese in Braunau untergebracht – und das obwohl die Stadt nicht am Meer liegt und sich der Inn mit seinen gefährlichen Strömungen als völlig ungeeignet für maritime Übungen herausstellte. Ende des ersten Weltkrieges plünderten Unbekannte das Monturenmagazin und hatten es dabei besonders auf die Lagerbestände an Marinetuch abgesehen. In alten Erzählungen heißt es, dass in den 20er Jahren halb Braunau in Marineblau gekleidet war.

Diese und andere Geschichten zeigen Manfred und Tamara Rachbauer in der Sonderausstellung „100 Jahre Marineakademie Braunau am Inn & Mare Vostrum – auf den Spuren der österreichischen Seefahrt“, die auf den Tag genau 100 Jahre später nämlich am 26. Juni um 19 Uhr eröffnet wird. Davbei präsentiert auch der Yachtclub Braunau-Simbach die Ergebnisse seiner Spurensuche nach österreichischen Seefahrern bei Expeditionen und Opfer des Seekrieges im ersten Weltkrieg. Nach der Eröffnung ist die Ausstellung noch bis 26. September immer von Dienstag bis Samstag im Bezirksmuseum Herzogsburg zu sehen.

ERÖFFNUNG

Freitag, 26. Juni 2015

Herzogsburg, Braunau

19 Uhr / Eintritt 3,60/2,20 Euro


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