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MOOSDORF. Mit dem offiziellen Projektstart hat in Moosdorf die Umsetzung eines umfangreichen Bauvorhabens mit dem Namen „Die Innviertlerin“ am Gelände des ehemaligen Geflügelhofs begonnen. Nach mehr als fünf Jahren Vorbereitungszeit markierte der Beginn der Abrissarbeiten nun den sichtbaren Startschuss für das Projekt. Mit der Fertigstellung wird bis Ende 2028 gerechnet.

Mit dem Startschuss der Abrissarbeiten am Gelände des alten Geflügelhofes im Ortskern von Moosdorf gaben die Verantwortlichen nun den Projektstart bekannt. (Foto: Tips/antlinger)

Initiator und Investor ist unter anderem das Unternehmen Zaltech, das gemeinsam mit einer überwiegend regional verankerten Investorengruppe das „Die Innviertlerin“ auf den Weg gebracht hat. Insgesamt umfasst das Projekt ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 26 Millionen Euro und eine Nutzfläche von etwa 6.000 Quadratmetern.

Hotel mit Freizeitmöglichkeiten

Geplant ist ein Businesshotel mit rund 60 Zimmern, das durch zusätzliche Nutzungen im Erdgeschoss ergänzt wird. Dort sollen eine Bäckerei, ein Friseur sowie ein Café angesiedelt werden. In einem zweiten Baukörper rund um einen zentralen Begegnungsplatz sind ein Restaurant oder alternativ ein Blumengeschäft vorgesehen, ergänzt durch ein Fitnesscenter und weitere Aufenthaltsbereiche.

26 Wohneinheiten entstehen

Ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts ist zudem ein Wohnbauprojekt der OÖ Wohnbau. Geplant sind 26 Wohneinheiten inklusive Tiefgarage. Die Finanzierung des Projekts gelte bereits als gesichert, der Baustart ist für Herbst beziehungsweise spätestens Dezember vorgesehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 geplant.

Projekt soll Ortskern neu beleben

Architektonisch stammt das Konzept nicht aus der Region selbst, sondern aus Vorarlberg. Laut der projektverantwortlichen Dietrich Untertrifaller Architekten wurde dabei großer Wert auf eine stimmige Einbindung in den Ortskern gelegt. Das Gelände soll künftig nicht nur funktional genutzt werden, sondern auch als neuer Mittelpunkt des Dorflebens dienen.

Moosdorfs Vizebürgermeister Jürgen Haas (SPÖ) sprach von einem „Tor zum Innviertel“ und betonte die breite Unterstützung in der Gemeinde, die dem Projekt im Gemeinderat einstimmig zugestimmt hatte. Auch infrastrukturell erwarte man sich Impulse – etwa durch eine mögliche bessere Anbindung im Zuge einer künftigen Entwicklung der Regionalbahn.


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