Winterlicher Brauch mit schaurigen Gesellen und mystischen Gestalten

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Olivia Lentschig Tips Redaktion Online Redaktion 16.11.2021 10:00 Uhr

HELPFAU-UTTENDORF. Beliebt bei Alt und Jung, sind die Mattigtaler Perchten und Krampusse seit 1997 ein fester Bestandteil des winterlichen Brauchtums.

Verkleidet mit sensationellen Masken und Fellen, an denen Schellen klingen, treiben die Mattigtaler Perchten seit Sommer 1997 ihr Unwesen. Sie legen dabei sehr großen Wert auf Brauchtum und die Vermittlung von traditionellen Werten.

„Die Masken stammen von unterschiedlichen Schnitzern wie etwa Gangl oder Kroissenbacher, die für uns wertvollsten stammen aber von unserem ehemaligen Obmann, Günther Gold“, erzählt Vereins-Kassier Jürgen Angerer. „Einige unserer Mitglieder fertigen ihre Masken auch selbst an.“Für eine neue Brauchtumsmaske mit Klappmaul muss man etwa 700 bis 1.800 Euro hinblättern – je nach Hornlänge, Hörneranzahl und dem Schnitzjahr. Ein Schaffellanzug liegt bei circa 750 Euro, ein Schellengurt mit Pferdeschweif kostet rund 250 Euro. Gebraucht kommt eine komplette Ausrüstung auf etwa 1.000 Euro.

Das alljährliche Aufsetzen der Perchtenmasken vermittelt nicht nur alte Traditionen, sondern wird auch wegen der Kameradschaft geschätzt.

Derzeit zählt der Verein 49 Mitglieder, davon 21 Läufer in Form von Perchten, Hexen und Knechten.

Ein Besuch zu Hause

Die Mattigtaler Perchten machen am 5. und 6. Dezember (unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen) auch Hausbesuche in der Umgebung. „Es lebe das Brauchtum! Auch in dieser schwierigen Zeit!“, so Jürgen Angerer.

 

Eine Anmeldung ist unter 0677/62067891 möglich.

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