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INNVIERTEL. Ferdinand Tiefnig wurde zum neuen Obmann des Innviertler Kulturkreises (IKK) gewählt. Das neue Programm des Vereins will unter anderem die Jugend verstärkt einbinden.

Ferdinand Tiefnig ist der neue Obmann des Innviertler Kulturkreises. (Foto: Norbert Stangl)
  1 / 4   Ferdinand Tiefnig ist der neue Obmann des Innviertler Kulturkreises. (Foto: Norbert Stangl)

Bei der IKK-Jahreshauptversammlung erhielt Tiefnig als Obmann die einstimmige Zustimmung der vielen erschienenen Mitglieder. Sein Vorgänger, Stefan Kreuzeder, hatte seine Funktion mit Jahresende 2024 aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.

Tiefnig stellte bei der Versammlung mehrere neue Mitarbeiter vor. So betreut Elisabeth Trauner nun den Social-Media-Auftritt des Vereins und die neu aufgestellte Homepage, die dem IKK ein neues „Gesicht“ geben soll.

Neues Programm

Das neue Programm für 2025 ist laut IKK vielfältig, abwechslungsreich und sehr ambitioniert. Viele Bereiche werden fortgeführt, wie die Plakettenverleihung, der Heimatkundestammtisch, Kulturfahrten und das Bundwerk. Es wird aber auch Neues angestrebt. Künftig soll beispielsweise die Jugend mehr eingebunden werden, etwa durch junge Autoren. Das Interesse an lokaler Geschichte und die Heimatverbundenheit junger Menschen soll damit unterstützt werden.

Zwei Jubiläen

Heuer werden außerdem zwei Jubiläen gefeiert. Die Plakettenverleihung findet zum 50. Mal statt. Diese Auszeichnung würdigt vorbildlich renovierte Projekte – und damit bleibende Werte für das Innviertel.

Zudem wird das Bundwerk zum 40. Mal veröffentlicht. Historisches und Zeitgenössisches, Kunst und Kulturschätze, Biografien und Botanik sowie Archäologie und Dichtung aus dem Bezirk Braunau, dem Innviertel und dem angrenzenden Salzburger und bayerischen Raum werden hierin jährlich präsentiert.

Wichtigste Ziele

Kultur leben und erleben, die Stärkung und Unterstützung wertvoller kultureller Initiativen, das Entdecken neuer Plätze und Kultstätten in der Heimat und damit auch ein starkes Heimatgefühl gehören weiterhin zu den wichtigsten Zielen des IKK, betonte Tiefnig in seinen Schlussworten.


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