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BEZIRK BRAUNAU. Während der Corona-Pandemie sind die Feuerwehren im Bezirk besonders gefragt. Neben der normalen Abwicklung der Einsätze und Unterstützungsmaßnahmen muss derzeit verstärkt auf Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen geachtet werden. Über 300 Mal waren die Florianis seit März bereits im Einsatz.

  1 / 2   Die Feuerwehrler sorgen auch während der Corona-Krise unter besonderen Bedingungen, wie dem Tragen von Schutzmasken, für die Sicherheit der Bevölkerung. Fotos: Gerald Badegruber

Auch die Feuerwehr musste ihre wichtige Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie umstellen und versuchen sich strikt an die geltenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen bei ihren Einsätzen zu halten. „Wir mussten uns anfangs natürlich erst einmal an die neuen Gegebenheiten heranstasten, aber wir hatten jeden Tag eine Struktur durch unsere gute Kommunikation“, stellt Bezirksfeuerwerhrkommandant Josef Kaiser fest. Der Schutz der einzelnen Kameraden stehe natürlich jederzeit im Vordergrund. Auch mit einigen Arbeitgebern der Feuerwehrler sei man in den letzten Wochen in Kontakt gewesen und konnte durch die strukturierte Einsatzabwicklung und entsprechende Schutzvorkehrungen den Firmen die Sorgen vor einer möglichen Quarantäne-Situation der Florianis nehmen. „Der Ersteinsatz kann mit dem aktuellen Vorrat an Masken und Desinfektionsmitteln gewährleistet werden, für Großeinsätze steht uns situationsbedingt noch ein größeres Kontingent zur Verfügung“, erklärt Kaiser.

Derzeit auch erhöhte Waldbrandgefahr

Neben den vielen zusätzlichen logistischen und unterstützenden Einsätzen durch Corona macht den Kameraden derzeit auch die täglich steigende Flur- und Waldbrandgefahr Sorgen. Die Kommunikation in Form von Video- und Telefonkonferenzen habe sich innerhalb kürzester Zeit zwar auf Top-Qualität entwickelt, „dennoch geht auch in Zukunft nichts über einen persönlichen Kontakt“, stellt Kaiser fest. Bis zur letzen Woche leisteten die Feuerwehrler bezirksweit 165 Einsätze und 940 Stunden in Zusammenhang mit Covid-19 ab, in Summe lag die Zahl aller Einsätze bei 330 und 2.970 Stunden.


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