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BEZIRK BRAUNAU. Rund 840 Kinder werden derzeit im Bezirk Braunau in den Caritas-Einrichtungen betreut. Seit Corona gab es vor allem Änderungen bei den Ritualen, wie Eva Berger von der Caritas-Fachstelle berichtet.

Foto: mediabox.at
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Derzeit gibt es insgesamt 16 Pfarrcaritas- oder Caritas-Einrichtungen in der Region, betreut werden 46 Gruppen mit 840 Kindern. „Im Mittelpunkt steht immer das Kind mit seinen Bedürfnissen. Darauf reagieren die pädagogischen Fachkräfte. Die Kinder entdecken die Welt und lernen im Spiel, sich in ihr zurechtzufinden“, erklärt Caritas-Mitarbeiterin Eva Berger. Sie ist zuständig für die kirchlichen Kindergärten, Krabbelstuben und Horte im Bezirk.

Veränderungen durch Corona

Durch die Corona-Pandemie haben sich die kindlichen Bedürfnisse manchmal verändert. „Ob und wie sehr Kinder die momentane Situation als belastend empfinden, hängt stark davon ab, wie Erwachsene in ihrem Umfeld reagieren. Sie sind Vorbild und Orientierungshilfe für Kinder“, berichtet Berger.

„Der pädagogische Alltag hat sich nicht gravierend verändert, allerdings gewisse Rituale.“ Während zuvor das Händeschütteln üblich war, müssen jetzt Alternativen wie Winken oder das Berühren mit den Ellenbogen vorgelebt werden. Abstand muss eingehalten werden, etwa beim Essen.

Gerade jetzt ist das pädagogische Fachpersonal gefordert. Es gilt, mit Feingefühl auf die Sorgen der Kinder zu reagieren, über Gefühle zu sprechen, die Angst zu benennen und die Situation gemeinsam zu verstehen, so Berger.


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