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BRAUNAU. Damit auch Frauen ohne Deutschkenntnisse eine Frauenberatung in Anspruch nehmen können, führt Frau für Frau in Kooperation mit anderen österreichischen Beratungsstellen eine Schulung von Dolmetscherinnen durch.

Die Frauenberatungsstelle Frau für Frau will Dolmetscherinnen vermehrt einbinden. (Foto: Frau für Frau)

Bei dem Projekt werden die Dolmetscherinnen in frauenspezifische Beratungsschwerpunkte eingeführt. Bisher wurden bereits Dolmetscherinnen der Sprachen Rumänisch, Bosnisch/Serbisch/Kroatisch, Türkisch, Dari, Farsi und Tadschikisch eingeschult. Zentrale Aspekte der Ausbildung sind die Vertraulichkeit, die Möglichkeit der anonymen Beratung und der Umgang mit sensiblen Themen wie zum Beispiel Gewalt.

Für eine professionelle Beratung und Betreuung ist eine kompetente Übersetzung entscheidend. Frauen sollen dadurch in der Beratung bestmöglich verstanden werden, sowohl verbal als auch kulturell. Indem sprachliche Hürden abgebaut werden, können Gleichberechtigung und Integration für Migrantinnen und geflüchtete Frauen erhöht werden. Besonders wichtig ist dieses Angebot gerade für Frauen mit Migrationshintergrund, so Frau für Frau. Sie erhalten dadurch die Gelegenheit, sich über ihre Rechte zu erkundigen oder bekommen Hilfe in schwierigen Situationen. Thematisiert werden kann Verschiedenstes, angefangen von Gewalt, Finanzen, Trennung, Scheidung bis hin zum Aufenthaltstitel.

Kooperation mit 20 Beratungsstellen

Das Projekt wurde vom Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen in Zusammenarbeit mit 20 Beratungsstellen aus Österreich initiiert. Gefördert wird es vom Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF).


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