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FELDKIRCHEN/BRAUNAU. Jakob Pichler aus Feldkirchen bei Mattighofen wirkte schon bei zahlreichen Projekten in Uganda mit. Im Sommer reiste er erneut in das Land, um an einem Aufforstungsprojekt und einer Tischlerwerkstätte zu arbeiten.

Jakob Pichler verschenkte in Uganda zur Unterstützung unter anderem Ziegen. (Foto: Privat)
Jakob Pichler verschenkte in Uganda zur Unterstützung unter anderem Ziegen. (Foto: Privat)

Der HTL-Absolvent kam 2017/2018 im Rahmen der ARGE Schulpartnerschaft der HTL Braunau nach Uganda und blieb dort ein Jahr lang. In der „Brother Konrad School“ leistete er seinen Auslandszivildienst. Seither betrachtet er Uganda als seine zweite Heimat und ist mit den Menschen dort eng verbunden. Jedes Jahr verbringt er mindestens einen Monat in dem Land.

Diesen Sommer reiste Jakob, der derzeit an der Technischen Universität in Wien Elektrotechnik studiert, mit seinem Studienkollegen Tobias nach Uganda. Im Gepäck hatten die beiden zwei Motorsensen, denn Ziel der Reise war die Arbeit an einem Aufforstungsprojekt und in der Tischlerwerkstätte der „Brother Konrad School“. Schon im Vorjahr konnten bei dem Projekt 8.000 Setzlinge gepflanzt werden. Nun setzten die beiden Studenten weitere Arbeitsschritte.

Neue Setzlinge gepflanzt

Dank Spenden aus großteils österreichischen Schulen konnten mehrere tausend neue Setzlinge angeschafft und nach Eintreten der Regenzeit gesetzt werden. In der Tischlerwerkstatt wurden Maschinen überprüft. Zudem halfen Jakob und Tobias bei der alltäglichen Arbeit mit.

Nothilfe wegen Dürre

Besonders wichtig war für Jakob bei dieser Reise die Nothilfe. Wegen einer Dürre fielen die letzten Ernten der Karamojong, einem Volk im Nordosten von Uganda, sehr klein aus. Deshalb kaufte der Feldkirchner 1.500 Kilogramm Bohnen und verteilte sie bei seinem Besuch. Zudem verschenkten die beiden Studenten in der Gegend von Lira 31 Ziegen an sehr arme Haushalte.

Dass so viele Menschen aus seiner Heimatpfarre durch Spenden diese Unterstützung möglich gemacht haben, freut Jakob sehr. „Ich glaube, dass beides notwendig ist, einerseits die kurzfristige Hilfe in Notsituationen und andererseits die langfristige Unterstützung, wie wir sie zum Beispiel durch Bildungsprojekte an der „Brother Konrad School“ oder durch das Aufforstungsprojekt ASETU leisten“, sagt er. Er wirbt daher für beides wieder um Unterstützung und ist sich sicher, dass er auch 2023 wieder nach Uganda reisen wird.


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