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Online Redaktion, 12.11.2022 14:18

BRAUNAU. Die HTL Braunau feiert die Fertigstellung ihres neuen „Industry Space“. In dem rund 200 Quadratmeter großen Labor können nun alle vier Abteilungen der Schule – Elektronik und Technische Informatik, Elektrotechnik, Informationstechnologie und Mechatronik – vereint werden. Das soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie komplexes Problemlösungsverständnis fördern.

  1 / 2   Im Bild: Michael Berger (v. l.) Tanja Ginzinger, Herbert Ginzinger, Gerda-schneeberger und Paul Dirnber; (Foto: HTL Braunau)

Der Industry Space soll Zentrum für Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierungs- und Energietechnik sowie Netzwerksicherheit sein. In klassen- und fachbereichsübergreifenden Projekten steuern Schüler dort etwa ein flexibles, erweiterbares und selbstfahrendes Auto. Der Fokus des Industry Space liegt im Aufbau eines Logistiksystems. Dabei sollen Transportgüter völlig autonom zwischen verschiedenen Stationen befördert werden. Am Bau des Industry Space selbst wurde knapp zwei Jahre lang gearbeitet. Ermöglicht wurde die rasche und unbürokratische Realisierung des hochmodernen Labors durch die finanzielle Unterstützung namhafter Industriebetriebe aus der Region. So hat beispielsweise Ginzinger electronic systems aus Weng im Innkreis investiert und hochmoderne Computerarbeitsplätze für den Industry Space zur Verfügung gestellt. „Wir sind uns sicher, dass wir mit dem neuen Industry Space und den darin erarbeiteten Projekten am Puls der Zeit unterrichten. Durch die Zusammenarbeit der einzelnen Fachrichtungen schaffen wir es, industrielle Abläufe bereits in der Schule zu simulieren, was unseren Absolventen den Berufseinstieg erleichtern wird“, ist HTL-Direktorin Gerda Schneeberge überzeugt.

Interessierte können sich am Tag der offenen Tür, am Freitag, 2. Dezember, von 9 bis 17 Uhr Einblicke in den Industry Space und die HTL geben lassen.


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