Rotes Kreuz übt Blackout bei Abschlussprüfung
BRAUNAU. Das Rote Kreuz Braunau führte anlässlich der Führungskräfteausbildung eine Abschlussübung unter dem Motto „Rotes Kreuz übt Blackout“ durch.

Die angehenden Führungskräfte wurden speziell in Karten- und Geländekunde, Lagedarstellung, Einsatzführung, Katastrophenhilfe, Planung von Ambulanzdiensten und der Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen geschult.
Die Prüflinge mussten das erlernte Wissen umsetzen und quer durch den Bezirk Stationen auf dem kürzesten Weg und ohne Zeitverlust anpeilen.
Lagererrichtung
Anschließend erhielten die Teilnehmer ihren Einsatzbefehl für die Übung: Durch Hackerangriffe fielen die Telefonnetze und die Stromversorgung im Raum Mattighofen teilweise aus. Daher sollte das Rote Kreuz ein Lager, strategisch günstig, außerhalb von Mattighofen errichten. Die Teilnehmer entschieden sich, dieses in der Mittelschule Munderfing zu errichten und planten den Bedarf an Personal, Material und Verpflegung.
Einsätze
Bei den Übungseinsätzen handelte es sich um eine Personenrettung aus einem Silo, Suchaktion einer Kindergruppe, eingeklemmte Person unter einer Hebebühne, Verletzte bei einem Motocross-Rennen, eine große Explosion und Vergiftungen.
„Es war herausfordernd, aber auch schön, wenn man merkt, dass man das Erlernte auch kann. Natürlich hofft man, so etwas nie zu erleben, aber es tut gut zu wissen, dass man es könnte“, berichtete ein Teilnehmer nach dem Abschlussbriefing.


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